Lasse Penttinen begann seine Musikausbildung zunächst mit dem Hauptfach Trompete und wechselte 1999 in die Gesangsabteilung an der Sibelius-Akademie in Helsinki, wo er bei Kimmo Lappalainen und Seppo Ruohonen studierte. Weitere Studien erfolgten in der Klasse von Franz Lukasovsky an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
Erste Opernerfahrung sammelte er u.a. an der Wiener Kammeroper (Hahn und Pasek in Janáčeks Das schlaue Füchslein), an der West Coast Kokkola Opera (u.a. Eisenstein in Die Fledermaus, Maler und Prinz in Lulu) sowie bei der Nivala Summer Opera (Juhana in Kokkonens Viimeiset kiusaukset). Die Uraufführung der Oper Döbeln von Sebastian Fagerlund an der Kokkola Opera, an der Lasse Penttinen in drei Partien beteiligt war, ist seit kurzem auch als CD dokumentiert.
2009 wurde er an das Theater Aachen engagiert, wo er die Partien des Monostatos in Die Zauberflöte, des Dr. Cajus in Falstaff sowie des Vaters in der Uraufführung von Philipp Maintz' Maldoror (bei der Münchener Biennale 2010) übernahm. Darüber hinaus gastierte er als Syphax in Zemlinskys Der König Kandaules am Theater Bielefeld.
Mit Beginn der Spielzeit 2010|2011 wurde Lasse Penttinen ans Staatstheater Darmstadt fest engagiert und übernahm hier die Partien des Don Curzio in Le nozze di Figaro, des Ersten Gefangenen in Fidelio, des Remendado in Carmen, des Abdallo in Nabucco, des Fletcher in Lord Byron sowie des Mime in Das Rheingold.
In der Saison 2011 | 2012 wird er als Normanno in Lucia di Lammermoor, als Saint-Brioche in Die lustige Witwe, als Erzähler in Der Mond, als Andreas/Cochenille/Franz/Pitichinaccio in Hoffmanns Erzählungen, als Goro in Madame Butterfly sowie als Tamino in der Wiederaufnahme von Die Zauberflöte zu erleben sein.