Peter Koppelmann

    Tenor

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    Nach seiner Ausbildung zum Tischler begann Peter Koppelmann sein Gesangsstudium an der Hamburger Musikhochschule bei Prof. William Workman und Prof. Tom Krause, das er 1998 mit Diplom abschloss. 1996 gewann er den 2. Preis des Niedersächsischen Landeswettbewerbes für Operngesang. 2003 erhielt er ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes.

    Während seines Studiums nahm er erste Gastengagements an den Theatern in Lübeck, Hildesheim und Minden an, gastierte beim Rossini-Festival Rügen und war in der Spielzeit 1996/97 festes Ensemblemitglied des Bremer Theaters. Nach abgeschlossenem Studium führte sein Weg den Tenor an verschiedene Theater im In- und Ausland. Nach Engagements an der Hoofdstad Operette Amsterdam (1998-1999) und am Landestheater Neustrelitz (2000-2002) war der Künstler von 2002 bis 2011 Ensemblemitglied des Theaters Trier.

    Gastspiele in Frankfurt am Main, Mainz, Kiel, Krefeld/Mönchengladbach, Kaiserslautern, Detmold, Görlitz, Hildesheim, Bautzen, Eggenfelden und Ludwigshafen sowie eine rege Konzerttätigkeit runden sein vielseitiges Schaffen ab. Im Konzertbereich reicht sein Repertoire von alter bis zu moderner Musik, von Evangelisten-Partien über klassisches Lied bis Chanson. Zu seinem Bühnenrepertoire gehören Werke von Monteverdi und Mozart bis Bernstein und Klebe.

    Zu seinen wichtigsten Opernpartien innerhalb seines Faches zählen Albert Herring, Hauptmann (Wozzeck), Peter Iwanow, Knusperhexe, Pang, Pedrillo, Weissensee (Joseph Süß). Im Bereich der Operette seien hier nur Boni, Danilo, Eisenstein, Sigismund und Pappacoda aufgeführt, im Musicalbereich Conférencier (Cabaret), Jesus (Jesus Christ Superstar) und Freddy (My Fair Lady) erwähnt.

    Ab Mitte der Spielzeit 2011/2012 gehört Peter Koppelmann fest zum Ensemble des Musiktheaters am Staatstheater Darmstadt. Hier war er unter anderem bereits als St. Brioche in der Lustigen Witwe, als Bursche in der Märchenoper Der Mond, in den vier Dienerrollen in Hoffmanns Erzählungen sowie als Goro in Madame Butterfly zu erleben.

    In der Spielzeit 2012/2013 fügt er seinem Repertoire weitere Partien wie Trabuco (Die Macht des Schicksals), Beppo (Der Bajazzo) und Christoph Kaufmann (Jakob Lenz) hinzu.