Harald Schneider studierte an der Schauspielschule Bochum. Seine Engagements führten ihn von Bielefeld über Konstanz nach Gießen, wo er elf Jahre lang in zahlreichen Rollen zu sehen war, bevor er 2004/2005 ins Ensemble des Staatstheaters Darmstadt wechselte. Hier stellte er sich als Francis Bacon in Bruckners Elisabeth von England erstmals dem Publikum vor. Er war unter anderem im Solostück St. Nicholas, in der Titelrolle des Doktor Faustus, und als Bassa Selim in Die Entführung aus dem Serail zu erleben. Auch in Schillers Turandot, Ibsens Nora, Jungwirths Schonzeit und Scimones Bar spielte er mit.
In Tschechows Onkel Wanja spielte er die Titelrolle, wirkte darüber hinaus in Der Lebkuchenmann, Taboris Farce Mein Kampf (Schlomo Herzl), in Gretchen 89ff. (Erzähler), Männergesellschaft (Dodds), Der Impresario von Smyrna (Pasqualino) sowie Die heilige Johanna der Schlachthöfe (Cridle) mit. Weiterhin ist er u.a. in Goethes Faust (Wagner) sowie Effi Briest (Alonzo Gieshübler) zu sehen.