
Man kann sich nicht erinnern, während der Vorstellungen auf die Uhr geschaut zu haben. Ständig will man wissen, was die Figuren tun, wie sie es tun, warum sie es tun. So muss Theater sein. // Darmstädter Echo zu Volpone | Timon von Athen
eine brillante Produktion [...] , die neben rasanten Szenenfolgen, einem Füllhorn humoristischer Einfälle mit sich jagenden Pointen und ironischen Hakenschlägen, auch nachdenkliche, in der Tiefe gründelnde Brechungen mit kontemplativen Momenten einbezieht. // Darmstädter Echo zu Im Weißen Rössl
Heute, so will es nach der grandiosen Darmstädter Aufführung scheinen, ist unser Sensorium für das Katastrophische in Orffs "De temporum fine" erheblich gewachsen. [...] Das Ergebnis: packendes Gegenwartstheater. // Frankfurter Allgemeine Zeitung zu Gisei - Das Opfer | De temporum fine comoedia
Ingrid Lausunds Satire Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner macht fröhlich und nachdenklich zugleich. Jens Poth lässt es in seiner Inszenierung in den Kammerspielen des Darmstädter Staatstheaters ordentlich krachen. Witzig und pointiert knattern die hochintelligenten Dialoge, und dem kleinen Ensemble gelingt es, die Charaktere zwar zu karikieren, die Ernsthaftigkeit ihrer Absichten und Ansichten aber nicht zu denunzieren. // Frankfurter Allgemeine Zeitung zu Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner
Ricarda Beilharz spickt den Text mit Aufrufezeichen, übersetzt Konversation in Aktion, lässt Komik immer wieder körperlich ausagieren. // Darmstädter Echo zu Der Gott des Gemetzels
Das ist ein bisschen böse, ein wenig unheimlich, dabei aber pfiffig inszeniert und spritzig getanzt: eine prallvolle Wundertüte aus dem weihnachtlichen Beschenktheater. // Darmstädter Echo zu Merry Christmas?
Regisseurin Ina Annett Keppel [...] sorgt für ausreichend Turbulenzen und lässt den jungen Zuschauern auch Raum, sich einzumischen. Und wie sie das tun: Sie singen der Kuckucksuhr ihr Lied vor, kreischen wider die böse Maus und fordern ständig Zugaben wie beim Rockkonzert. Die Geschichte ist sehr übersichtlich, das Bühnenbild von Anna-Sophia Blersch hält hingegen einige Entdeckungen bereit. // Darmstädter Echo zu Der Lebkuchenmann
Das Staatsorchester läuft zu Bestform auf – am Pult versteht es Lukas Beikircher meisterhaft, melancholische Momente in den mitreißenden Melodienfluss einzusenken. // Frankfurter Allgemeine Zeitung zu Die Fledermaus
Es liefert [...] ein Pingpong der Pointen, ein entlarvendes Spiel mit Gemeinplätzen, eine sprachartistische Bestandsaufnahme gegenwärtiger Befindlichkeit. Sie erzählt von der Ohnmacht des Menschen gegenüber der Allmacht des Kapitals. Das hat bisweilen einen kalauernden Witz, aber es ist der Witz eines Autors, der eigentlich keinen Spaß versteht, wenn er von der demütigenden Entrechtung des Menschen erzählt. // Darmstädter Echo zu Das Gegenteil von gar nichts
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