Gräfin Mariza

Musikalische Leitung | Stefan Blunier
Inszenierung | John Dew
Bühnenbild | Thomas Gruber
Kostüme | José Manuel Vázquez

 

Mit Anja Vincken (Gräfin Mariza), Sven Ehrke / Wolfgang Schwaninger / Mark Adler (Tassilo), Hyeon Kyoo Lee / Susanne Serfling (Lisa), Jordi Molina / Jeffrey Treganza (Zsupán), Andreas Daum (Populescú), Katrin Gerstenberger / Elisabeth Hornung (Manja), Ulrike Leithner (Fürstin), Stefan Umhey (Penizek)

Operette in drei Akten

Text von Julius Brammer und Alfred Grünbaum | Musik von Emmerich Kálmán

Grä?n Mariza, schön, reich und lustig, zeigt, um sich vor geldgierigen Freiern zu schützen, in allen Zeitungen Ungarns ihr Verlöbnis an, und zwar ausgerechnet mit einem Baron Zsupán, den alle Welt als Schweinezüchter aus Strauß´ Zigeunerbaron kennt. Wie groß ist die Überraschung, als tatsächlich ein Gutsbesitzer dieses Namens auftaucht, der seine Heiratsabsichten aus der Presse erfahren hat! Zunächst spielt man für die Gäste Komödie, doch zu Marizas Erleichterung wendet sich Zsupán alsbald der reizenden Komtesse Lisa zu. Deren Bruder Tassilo, arm, aber adelig, liebt Mariza wirklich. Aber es dauert ein paar Operettenewigkeiten, bis alle Missverständnisse aufgeklärt sind, und die glücklichen Paare einander in die Arme sinken dürfen...

Neun Jahre nach seinem Welterfolg Die Czárdásfürstin zündete Kálmán 1925 mit Gräfin Mariza erneut ein musikalisches Feuerwerk in anachronistischen altösterreichisch-ungarischen Leuchtfarben, das herzanrührend Humor und Sentiment verbindet. Zu den geliebten Evergreens gehören der Foxtrott von Mariza und Zsupán Komm mit nach Varasdin, Tassilos melancholisches Lied Grüß mir die süßen, die reizenden Frauen: im schönen Wien sowie das Glück und Traurigkeit seltsam verschmelzende Komm Zigán, komm Zigán, spiel mir was vor!

Premiere 21./23. Januar 2005 | Kleines Haus