Schicksal | Lélio oder Die Rückkehr ins Leben

Musikalische Leitung | Stefan Blunier, Lukas Beikircher
Inszenierung | John Dew
Choreografie | Mei Hong Lin
Bühne | Heinz Balthes
Kostüme | José Manuel Vázquez
Choreinstudierung | André Weiss

Mit: Živný (Komponist): Norbert Schmittberg, Lélio (Der Komponist als alter Mann): Hans Matthias Fuchs, Horatio (Der Komponist als junger Mann): Mark Adler | Markus Durst, Míla (Die Frau des Komponisten): Yamina Maamar, Mílas Mutter: Sonja Borowski-Tudor, Mílas Freunde: Sonja Gerlach | Susanne Serfling, Elisabeth Hornung, Stephanie Maria Ott | Susanne Serfling, Sven Ehrke, Werner Volker Meyer, Oleksandr Prytolyuk, Doubek (Mílas und Živnýs Kind): Lukas Meyer | Daniel Walz, Doubek als Student: Mark Adler | Markus Durst, Hrazda (Musikstudent): Mark Adler | Jeffrey Treganza, Verva (Musikprofessor): Werner Volker Meyer, Musikstudenten: Sonja Gerlach, Katharina Ihlefeld, Stephanie Maria Ott, Mark Adler | Markus Durst, Lawrence Jordan, Oleksandr Prytolyuk, Räuberhauptmann: Werner Volker Meyer | Oleksandr Prytolyuk, Míla am Klavier: Irina Skhirtladze, Míla an der Harfe: Marianne Bouillot, Miranda: Simone Rabea Döring | Tatiana Marchini, Ferdinand: Daniel Cimpean | Thomas Holm Radil, Ariel: Maura Morales | Paula Santos, Caliban: Sebastiao Felix Dos Santos | Juan-Pablo Lastras, Kobolde: Pao-Su Chiang, Daniel Cimpean, Michiel De Pauw, Sebastiao Felix Dos Santos, Laia Duran Figols, Thomas Holm Radil, Juan-Pablo Lastras, Celedonio Indalecio Moreno Fuentes, Kenta Shibasaki, An-Chi Tsao, Elfen: Simone Rabea Döring, Barbara Antoinette Haegi, Tatiana Marchini, Julia Szemro, Dirigent der Chorprobe: Tobias Engeli | Alexander Stessin, Pianisten der Chorprobe: Joachim Enders | Tobias Engeli | Irina Skhirtladze | Alexander Stessin

Schicksal: Text vom Komponisten und Fedora Bartošová | Musik von Leoš Janáček | in deutscher Sprache

Lélio: Text und Musik von Hector Berlioz | in deutscher, französischer und italienischer Sprache


Dritter Beitrag der Reihe Des Künstlers Suche nach der Kunst

Nach zweijähriger Renovierungspause wird das Große Haus des Staatstheaters Darmstadt feierlich wiedereröffnet. Aus diesem Anlass steht ein außergewöhnlicher Doppelabend auf dem Programm, dessen Stücke sich ganz unterschiedlich und dabei auf frappierend ähnliche Weise mit der Künstlerthematik, der Zurückweisung des Schaffens und der eigenen Person auseinandersetzen und die Beziehung von Kunst und Leben in ihren Mittelpunkt rücken. In Janáčeks Werk Schicksal wird die Oper des Komponisten Živný zum handlungstragenden Element, das unbewältigte Konflikte wachruft und zum tragischen Höhepunkt führt. Berlioz’ Monodram Lélio – eine Mischung aus gesprochenen, vokalen und instrumentalen Stücken – ist die Fortsetzung der in seiner Symphonie fantastique angelegten Geschichte des verschmähten Künstlers und Liebhabers, der aus seinen Wahnvorstellungen von Tod und Höllenfahrt erwacht, um dank der heilsamen Kraft der Kunst ins Leben zurückzufinden.

Premiere 22. September 2006 | Großes Haus