Musikalische Leitung | Tobias Engeli
Inszenierung | Iris Gerath-Prein
Choreografie | Iris Limbarth
Bühne | Karel Spanhak
Kostüme | Sven Bindseil
Choreinstudierung | Thomas Lang
Mit Wolfgang Vater (Graf Ferdinand Lichtenfels / Onkel Tschang), Annette Luig (Lisa), Emma Pearson (Lore / Mi), Erik Biegel (Graf Gustav von Pottenstein), Zelma Kelly (Tante Hardegg / Obereunuch), Thomas Braun (Diener), Angus Wood (Sou Chong)
Text von Ludwig Herzer und Fritz Beda-Löhner nach Viktor Léon | Musik von Franz Lehár
Bei einem Fest in einem Wiener Salon verliebt sich Lisa in den Prinzen Sou-Chong. Als dieser ihre Liebe erwidert, folgt sie ihm bedenkenlos nach China. Zunächst leben beide dort glücklich. Doch der sittenstrenge Onkel des Prinzen verlangt von ihm, sich nicht mit der Europäerin abzugeben, sondern nach altem Brauch drei Mandschu- Mädchen zu heiraten. Sou-Chong muss sich dem Sittengesetz beugen und entscheidet sich gegen seine Liebe, will Lisa aber bei sich behalten. Lisa plant gemeinsam mit ihrem Jugendfreund Gustl und der Schwester des Prinzen die Flucht aus China. Als sie aber entdeckt werden und Sou-Chong erkennt, dass er Lisa nicht halten kann, lässt er sie mit einem traurigen Lächeln ziehen.
Im Jahr 1929 für den Tenor Richard Tauber komponiert, ist Das Land des Lächelns zweifellos ein Höhepunkt der „silbernen Operette“ und des Spätwerks von Franz Lehár. Der Komponist nähert sich darin wie zuvor schon in Paganini und Zarewitsch musikalisch der Oper an und erweitert die herkömmliche Operettendramaturgie, die er mit der Lustigen Witwe maßgeblich selbst geprägt hat, um die dramatische Dimension der unglücklichen und unerfüllbaren Liebe. Die Liebe zwischen Lisa und Sou-Chong scheitert an den unüberwindbar scheinenden kulturellen Gegensätzen, die aber zugleich den sinnlich-exotischen Reiz der Musik ausmachen.
Kooperation mit dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden