Ainadamar

Musikalische Leitung | Martin Lukas Meister
Inszenierung und Choreografie | Mei Hong Lin
Bühne | Thomas Gruber
Kostüme | Andrea Kannapee
Choreinstudierung | André Weiss

Mit Katrin Gerstenberger / Allison Oakes (Margarita Xirgu), Sonja Borowski-Tudor (Federic García Lorca), Aki Hashimoto / Margaret Rose Koenn (Nuria), Ardillita (Ruiz Alonso), Thomas Mehnert (José Tripaldi), Wiktor Czerniawski (Maestro), Jeffrey Treganza (Torero), Paula Santos (Margarita Xirgu (Tanz)), Juan-Pablo Lastras (Federico García Lorca (Tanz)), Salomé Martins (Nuria (Tanz)), Felix Valentim / Eran Gisin (Engel), Andressa Miyazato / Eszter Kozár (Mariana), Simone Deriu, Laia Duran Fígols, Tatiana Marchini, Celedonio Indalecio Moreno Fuentes, Milou Nuyens, Kenta Shibasaki, Julia Szemro, An-Chi Tsao (in verschiedenen Rollen)     

Gitarre Andrés Hernández Alba, Michio Woirgardt
Percussion Tom Auffarth, Jan Zimmermann       

Osvaldo Golijov
Oper in drei Bildern
Europäische Erstaufführung

Text von David Henry Hwang | spanische Übersetzung und Musik von Osvaldo Golijov | in spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ainadamar, das arabische Wort für „Quelle der Tränen“, ist der Name eines alten Brunnens bei Granada, bei dem der spanische Dichter Federico García Lorca 1936 zu Beginn des spanischen Bürgerkriegs von Anhängern der faschistischen Falange erschossen wurde. Die Schauspielerin Margarita Xirgu, die eng mit Lorca befreundet war, wird noch viele Jahre danach von Erinnerungen an die schrecklichen Ereignisse verfolgt. Noch einmal durchlebt sie den Weg, den sie gemeinsam mit Lorca gegangen ist.
Lorca beschrieb die Melodie des Flamenco einmal als etwas, das „auf einen Punkt gemeinsamen Sehnens und vollkommener Leidenschaft zustrebt“. Das ist die Atmosphäre, die die Oper Ainadamar des 1960 in Argentinien geborenen Komponisten Osvaldo Golijov schaffen will. Seine Musik ist gekennzeichnet von einer Mischung verschiedenster kultureller Einflüsse, die keine Berührungsängste kennt und spanische Musik, insbesondere den Flamenco, mit Elementen lateinamerikanischer Musik sowie Spuren christlicher, jüdischer und islamischer Traditionen vermengt. Ainadamar, diese erste Oper Golijovs, wird seit ihrer Uraufführung 2003 in Tanglewood von Begeisterungsstürmen des Publikums und der Presse begleitet. In Darmstadt kommt die Oper nun zur Europäischen Erstaufführung. Regie führt Mei Hong Lin, Direktorin des Tanztheaters Darmstadt, die gemeinsam mit dem Opern- und dem Tanzensemble den Kampf um Liebe und Freiheit auf die Bühne bringt.

Szenenbilder "Ainadamar"

Premiere 24. November 2007 | Großes Haus