La Dirindina

Musikalische Leitung | Joachim Enders
Inszenierung | Alfonso Romero Mora
Bühnenbildmitarbeit | Corina Krisztian-Klenk

Mit Gerson Luiz Sales (Dirindina), Robert Crowe (Liscione), Gamaliel von Tavel (Don Carissimo)

Es spielen die Darmstädter Barocksolisten

Domenico Scarlatti
Opern-Intermezzo

Ist er nun kastriert, dieser virtuose Sänger Liscione, oder ist er es nicht? Seiner Stimme nach ist es durchaus wahrscheinlich, waren doch die Kastraten oftmals Garanten hochartifizieller Gesangskünste und eine der Hauptattraktionen der Barockoper. So auch in dem heiteren Intermezzo La Dirindina, einer buffonesken Farce aus dem Jahr 1715. Die hübsche Dirindina erhält Gesangsstunden vom alten Don Carissimo, ihr Herz aber schlägt für Liscione, besagten Kastraten. Dieser verführt sie mit dem Versprechen, ihr ein Engagement in Madrid zu verschaffen. Als sich beide bei einer Probe in die gespielte Szene hineinsteigern, missversteht Don Carissimo die Situation und glaubt, Dirindina sei schwanger. Schwanger vom Kastraten? So sehr es ihn wundert, so sehr ist er doch bemüht, die Situation nicht eskalieren zu lassen. Und so gibt er sogar den Segen zu einer Hochzeit Dirindinas und Lisciones ...
Der Countertenor Gerson Luiz Sales und der männliche Sopranist Robert Crowe wetteifern als Dirindina und Liscione, argwöhnisch beäugt von Gamaliel von Tavel als Don Carissimo, nicht nur um die Gunst des jeweils anderen, sondern auch um die höchsten Töne.

Szenenbilder "La Dirindina"

Premiere 11. Februar 2008 | Gemeindesaal der Petrusgemeinde (Eichwiesenstraße 8)