Weiß wie der Mond

Choreografie | Stephan Thoss
Bühne | Arne Walther, Stephan Thoss
Kostüme | Katharina Meintke, Stephan Thoss

Mit dem Ballettensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Stephan Thoss
Ballettabend


Für die Gastspielvorstellungen des Balletts des Staatstheaters Wiesbaden hat der neue Ballettdirektor Stephan Thoss seine vielbeachtete Eröffnungspremiere vom Oktober 2007 ausgewählt. Das Programm präsentiert sich in neuer Zusammenstellung, um dem Start der Gastspielreihe eine besondere Atmosphäre zu verleihen. So beginnt der Abend mit einer Thoss-Choreografie, die in Hessen noch nicht zu sehen war: Das Eintauchen in die fremde und subtile Welt der Träume ist das Thema von Tosende Stille (Thundering Silence). Im Niemandsland zwischen Illusion und Realität entfaltet sich Nacht für Nacht ein heimliches Leben, das auf unbekannte Art mehr von uns weiß als wir von ihm. In dieser Nachtwelt werden Situationen des Träumenden erlebt, die er im Wachzustand oft meidet oder sich verbietet. Voll poetischem Zauber werden innere Bilder in sichtbare Bewegung gewandelt, und es entwickeln sich abstrakte Bilder von nachhaltiger Suggestionskraft und Leidenschaft.
No Cha-Cha-Cha beschreibt in einer Folge komischer, anrührender aber auch von Verunsicherung geprägter Episoden das empfindliche Gleichgewicht von Nähe und Distanz zwischen den Menschen. Die letzte Szene des Stücks steht ganz im Zeichen der Kraft, die der Tanz aus der Musik als Motor und Energiespender schöpft. Aus ihr entsteht ein Sog, dem sich die Tänzer unmittelbar hingeben. Klänge und Rhythmus spiegeln sich in ihnen wieder, Musik und Körper scheinen eins zu werden. Ein Hoch auf die magische Verbindung von Musik und Tanz!

 

Premiere 5. März | Großes Haus