Bar

BarFestspiele | Spiro Scimone


Inszenierung und Ausstattung Romy Schmidt

mit Andreas Manz (Petru), Harald Schneider (Nino) 

Auch der Mafioso hats nicht leicht – aber leicht hats ihn!
Tatort Bar: Nino und Petru, zwei alternde Kleinganoven, die gerne wie die großen Mafiosi wären. Aber das Leben hat so viele Widerstände zu bieten. Nino zum Beispiel, ist Barmann solang er denken kann und hat es doch nie geschafft, einen Aperitif zu mixen. Und Petru? Mal ein bisschen Hehlen, mal ein bisschen Zocken, aber der große Coup lässt auf sich warten.  Vielleicht wäre alles einfacher, wenn man wie Gianni wäre. Ein richtiger Ganove, einer, der gutgläubigen Familienvätern Arbeit verschafft – und sie dann die ersten drei Monate umsonst arbeiten lässt. Auch einer, der immer bereit ist, alten Erbschmuck abzukaufen – eben immer nur für die Hälfte des eigentlichen Werts. Bar des sizilianischen Schauspielers und Autors Spiro Scimone ist ein melancholisch- lustiges Stück über mafiose Strukturen. Nino und Petru, als Verlierer dieses familiären Systems, sind zwei liebevoll einfältig gezeichnete Charaktere, die beide vom Glück träumen und seit Jahren nicht recht vom Fleck kommen - „Was zu trinken? Einer noch und dann ist Schluss!“

Szenenbilder "Bar"

Premiere 18. April | Bar der Kammerspiele