Wiener Blut

Johann Strauß
Operette in drei Akten

Text von Viktor Léon und Leo Stein | Musik von Johann Strauß, arrangiert von Adolf Müller jun. | Fassung von Curt Gold und Herbert Wernicke

Musikalische Leitung | Joachim Enders 
Inszenierung | Renate Ackermann
Bühne | Heinz Balthes
Kostüme | José-Manuel Vázquez
Choreografie | Katja Wachter

Andreas Daum (Fürst Ypsheim-Gindelbach), Mark Adler / Lucian Krasznec (Balduin Graf Zedlau), Allison Oakes (Gabriele), Susanne Serfling (Franziska Cagliari), Heinz Kloss (Kagler), Margaret Rose Koenn (Pepi Pleininger), Markus Durst / Jeffrey Treganza (Josef), Marie Smolka (Lisi), Anne Gerbert (Lori), Hie Jeong Byun, Joachim Enders, Bernhard Kießig, Thomas Peuschel, Wiltrud Steinhausen, Alexander Stessin (Pianisten)

Wien 1815. Der Kongress tagt. Und tanzt. Auch Balduin Graf Zedlau, der Gesandte des deutschen Duodezfürstentums Reuß-Schleiz-Greiz, versucht sich nicht allein auf diplomatischem, sondern auch auf erotischem Parkett. Seine junge Wiener Gattin Gabriele, der das Leben an der Seite ihres bislang bieder-provinziellen Ehemannes schon nach kurzer Zeit zu langweilig wurde, hat sich ins eigene Elternhaus zurückgezogen. Die eheliche Villa steht Balduin somit zur freien Verfügung. Hier hat er seine neue Freundin, die Tänzerin Franziska, einquartiert. Doch nun ist er auf eine neue Eroberung aus, die Probiermamsell Pepi Pleininger, die sich ausgerechnet als Braut seines Kammerdieners Josef herausstellt. Auch ohne den ungelenken Versuch von Balduins oberstem Dienstherrn, Premierminister Ypsheim-Gindelbach, in diese Situation glättend einzugreifen, wäre die Lage schon reichlich kompliziert.

Wiener Blut ist das letzte Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß. Es wurde von dem versierten Theaterkapellmeister Adolf Müller jun. aus zahlreichen Strauß’schen Tanzkompositionen – Walzern, Polkas, Mazurken und Quadrillen – in der Art eines Pasticcios zusammengestellt.

Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding 

Szenenbilder Wiener Blut

Premiere 30. Dezember 2008 | Großes Haus