Nichts Schöneres

Monolog von Oliver Bukowski

Inszenierung Judith Kuhnert
mit Margit Schulte-Tigges 

Mechthild Huschke ist Ende 50 und lebt allein. Die Einsamkeit versüßt sie sich mit Schokolade und dem Dauerclinch mit ihrer neugierigen Nachbarin. Gerade gibt es wieder Grund zu tratschen, denn Mechthild hat einen Mann kennengelernt – ausgerechnet einen Studenten! Sogar ein Gedicht hat er ihr geschrieben. Das hätte Dieter ja nie gemacht. Dieter hatte zwar ein Motorrad und tolle Lenden, aber er trank und schlug Mechthild auch. Irgendwann hat sie sich dann Abhilfe von ihm verschafft – und saß dafür sechs Jahre in der Justizvollzugs- und anderen Anstalten. Aber das ist lange her. Vielleicht wird sie jetzt geliebt. Doch sie weiß nicht recht, ob sie den Höhenflug wagen soll ...

Der anrührende Monolog von Oliver Bukowski (Jahrgang 1961) mit beißend direktem Humor war für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert.

Szenenbilder „Nicht Schöneres”

Premiere 10. März 2011 | BarFestspiele

Aufführungsdauer etwa 70 Minuten, keine Pause

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