Die Birnen von Ribbeck

Ein Monolog von Friedrich Christian Delius

Beitrag unserer Reihe Deutsche Träume - Deutsche Albträume

 

Inszenierung Romy Schmidt

mit Andreas Manz

Ribbeck (ja, im Havelland!) 1990: Medienträchtiger Besuch aus dem Westen pflanzt einen Birnbaum im Zeichen der Wiedervereinigung. Im Kopf des birnenschnapstrinkenden Erzählers torkeln dabei die widersprüchlichsten Gefühle durcheinander. Sein starker Monolog demontiert die betuliche Idylle des Dorfes und seiner Bewohner, die Fontane einst in seiner Ballade beschwor.
Zwischen Erinnerungen an Feudalherrschaft, Nazidiktatur und DDR-Sozialismus beschreibt Delius 150 Jahre deutsche Geschichte. So wird das Geschehen um die wohl berühmtesten Birnen Deutschlands zum Protest gegen den allgemeinen Gedächtnisverlust.

Szenenbilder Die Birnen von Ribbeck

 Premiere 1. Oktober | BarFestspiele

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