Ballett in drei Akten von Peter Tschaikowsky
Choreografie Konstantin Sergeyev (nach Marius Petipa und Lev Ivanov) | Bühne Igor Ivanov | Kostüme Galina Solovyova | Musikalische Leitung Alexei Repnikov | Solopartien Viktoria Tereshkina, Yevgeny Ivanchenko
Mit dem Ballett und Orchester des Mariinsky Theaters St. Petersburg
Prinz Siegfried folgt bei einem seiner nächtlichen Jagdausflüge einer Gruppe von Schwänen, als er sieht, wie einer der Schwäne plötzlich die Gestalt einer schönen Frau annimmt. Es ist Odette, die Schwanenkönigin, und der Prinz entflammt augenblicklich in großer Liebe zu ihr. Doch der böse Zauberer Rotbart hat eine Verwünschung über Odette ausgesprochen: Nur die Liebe eines Mannes kann sie von ihrem Schicksal erlösen, sich tagsüber in einen Schwan verwandeln zu müssen. Siegfried schwört Odette ewige Treue, doch nach einer magischen Nacht müssen die Liebenden vorerst wieder voneinander scheiden. Am darauf folgenden Tag findet ein Ball statt, bei dem der Prinz unter zahlreichen Prinzessinnen eine Braut erwählen soll. Ganz unter dem Eindruck der vergangenen Nacht kann der Prinz jedoch nur an Odette denken. Als der verkleidete Rotbart mit seiner Tochter Odile den Festsaal betritt, erklärt der Prinz, die unbekannte Schöne, die Odette zum Verwechseln ähnlich sieht, zur Braut nehmen zu wollen. Rotbart triumphiert, denn Siegfried hat seinen Schwur gebrochen, und Odette bleibt unerlöst. Als der Prinz die Täuschung bemerkt, eilt er zu Odette an den Schwanensee, wo sich im Zeichen entfesselter Naturkräfte die Frage nach der Zukunft der Liebenden stellt.
Dauer ca. 3 Stunden und 15 Minuten, inklusive 2 Pausen
Ballett in einem Prolog, drei Akten und Apotheose von Peter Tschaikowsky
Choreografie Konstantin Sergeyev (nach Marius Petipa) | Bühne und Kostüme Simon Virsaladze | Musikalische Leitung Alexei Repnikov | Solopartien Olesya Novikova, Alexander Sergeyev, Oxana Skoryk
Mit dem Ballett und Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg
Bei der Tauffeier für die Tochter des Königshauses spricht die böse Fee Carabosse eine Verwünschung über das auf den Namen Aurora getaufte Mädchen aus: An ihrem 16. Geburtstag soll sie sich an einer Spindel stechen und sterben. Die Fliederfee, die gute Gegenspielerin Carabosses, verspricht jedoch, das Leben Auroras zu schützen. An ihrem sechzehnten Geburtstag bricht Aurora wie tot zusammen, nachdem ihr die verkleidete Fee Carabosse einen Blumenstrauß überreicht hat, in welchem eine Spindel versteckt war. Die Fliederfee lässt ihre Kräfte wirken, und mitsamt der Prinzessin fällt die gesamte Schlossgesellschaft in tiefen Schlaf. Hundert Jahre später findet der durch die Fliederfee herbeigelockte Prinz Desiré Aurora und kann sie mittels eines Kusses wieder zum Leben erwecken. Der Fluch ist gebrochen und die Liebe von Aurora und Desiré findet in einer prunkvollen Hochzeit ihren festlichen Höhepunkt. Als Vorlage für Tschaikowskys Meisterwerk diente den Librettisten Ivan Vsevolozhsky und Marius Petipa das Feenmärchen La belle au bois dormant von Charles Perrault. Nachdem das Ballett 1890 im Mariinsky-Theater seine Uraufführung erlebte, trat es seinen Siegeszug um die Welt an und gehört heute zu den am meisten gespielten Werken des Ballettrepertoires.
Dauer ca. 3 Stunden und 45 Minuten, inklusive 3 Pausen
Berühmte Choreografien von Balanchine, Petipa u.a.
Musikalische Leitung Alexei Repnikov
Solisten des Abends Anastasia Matvienko, Alexander Sergeyev, Ekaterina Kondaurova, Viktoria Tereshkina und Vladimir Shklyarov
Zum Abschluss des Gastspiels zeigt das Ensemble des Mariinsky-Theaters in einer abwechslungsreichen Ballett-Gala berühmte Choreografien und Höhepunkte des klassischen Balletts aus verschiedenen Jahrhunderten.
Dauer ca. 2 Stunden und 15 Minuten, inklusive 2 Pausen