Josef Suk Fantastisches Scherzo op. 25
Kalevi Aho Kellot
Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60
Mit dem 1903 komponierten Fantastischen Scherzo schuf der Tscheche Josef Suk einen brillant instrumentierten Beitrag zum künstlerischen Genre des Totentanzes. Kalevi Aho (*1949) zählt zu den produktivsten und am stärksten beachteten Komponisten von Orchestermusik in Finnland. Seine für das Raschèr Saxophone Quartet geschriebene Komposition Kellot (zu deutsch: Die Glocken) wurde 2009 in Helsinki uraufgeführt. Dvořák schrieb seine Sechste Sinfonie im Jahre 1880 im Auftrag von Hans Richter, der das Werk mit den Wiener Philharmonikern uraufführen wollte. Doch das Schicksal wollte es, dass diese Sinfonie erst 1942 auf die Pulte dieses Orchesters gelangte. Auch anderweitig hat sie sich nicht recht aus dem Schatten der Achten und Neunten Sinfonie ihres Schöpfers befreien können, obwohl sie den genannten Schwesterwerken in nichts nachsteht.
Das Raschèr Saxophone Quartet wurde 1969 gegründet und trägt den Namen des deutschen Saxophon-Pioniers Sigurd Raschèr (1907-2001). Das Quartett hat seither an die 300 Kompositionen uraufgeführt, darunter über 25 Werke mit Orchesterbegleitung. Es konzertierte u.a. mit den Berliner Philharmonikern, dem BBC Symphony Orchestra und dem Orchestre de Paris.
Johannes Debus studierte bei Klauspeter Seibel in Hamburg und war von 1998 bis 2008 an der Oper Frankfurt als Solorepetitor und Kapellmeister tätig. Gastdirigate führten ihn u.a. an die Bayerische Staatsoper, zum RSO Stuttgart sowie zum Ensemble Intercontemporain in Paris. Seit 2009 ist er Musikdirektor der Canadian Opera Company in Toronto.