7. Kammerkonzert

Lise de la Salle Klavier
Frédéric Chopin Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47 | Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52 | Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35
Robert Schumann Sinfonische Etüden op. 13 mit Fünf Variationen op. posth.
Donnerstag 8. April 2010 | Kleines Haus | 20 Uhr

Lise de la Salle Klavier
Frédéric Chopin Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47 | Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52 | Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35
Robert Schumann Sinfonische Etüden op. 13 mit Fünf Variationen op. posth.

Als die Opéra d’Avignon 2001 verzweifelt nach einem Einspringer für Beethovens Zweites Klavierkonzert suchte, fragte sie bei einer 13-jährigen Pianistin an, die durch einige gewonnene Wettbewerbe auf sich aufmerksam gemacht hatte. Lise de la Salle kannte das Werk, hatte es aber noch nicht einstudiert. Sie besorgte sich die Noten, am Abend konnte sie bereits den ersten Satz... Das Konzert mit dem Orchester der Opéra d’Avignon war nicht nur ein Erfolg – es war ein Beleg für jenes Phänomen, das sich mit „Frühbegabung“ nur unzureichend beschreiben lässt. Lise de la Salle, 1988 in Cherbourg geboren, begann mit vier Jahren das Klavierspiel, mit neun gab sie ihr erstes Konzert in einer Live-Übertragung bei Radio France. 1999, mit gerade erst elf Jahren, nahm sie am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris ihr Studium auf, beendete es dort 2001 mit der höchsten Auszeichnung und wechselte 2003 in die Meisterklasse von Bruno Rigutto. Bei aller Reife feilt die junge Pianistin stets weiter an ihren Ausdrucksmöglichkeiten, versucht, ihre Klangfarbenpalette zu bereichern, und verfolgt unermüdlich ihr Ziel, wie ein ganzes Orchester zu klingen. Wenn sie in Darmstadt neben Werken von Chopin Schumanns Sinfonische Etüden spielt, so darf man auf ihren sinfonischen Klavierklang gespannt sein!

Donnerstag 8. April 2010 | Kleines Haus | 20 Uhr