Bernd Glemser Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy Fantasie fis-Moll op. 28 Sonate écossaise | Lieder ohne Worte (Auswahl)
Frédéric Chopin Ballade g-Moll op. 23 | Nocturne cis-Moll op. 27 Nr. 1 | Nocturne Des-Dur op. 27 Nr. 2 | Mazurka a-Moll op. 17 Nr. 4 | Mazurka b-Moll op. 24 Nr. 4 | Scherzo E-Dur op. 54
Als der Pianist Bernd Glemser im Dezember 2007 gemeinsam mit dem Staatsorchester Darmstadt Rachmaninows Drittes Klavierkonzert interpretierte, riss er das Publikum damit zu Begeisterungsstürmen und stehenden Ovationen hin und weckte den Wunsch nach einem baldigen Wiederhören. Nun ist es so weit: Im 2. Kammerkonzert widmet sich Bernd Glemser der kleinen Form, präsentiert Werke von zwei Komponisten, die in diesem Jahr nicht nur runde Geburtstage feiern, sondern auch als Meister des filigranen Komponierens gelten. Felix Mendelssohn Bartholdy gilt als der Erfinder des Lied ohne Worte, einer Form, in der er nach eigener Aussage am unmittelbarsten seinen Gefühlen Ausdruck verleihen konnte. Auch Frédéric Chopin, von Franz Liszt als „elegischer, tiefgründiger, keuscher und träumerischer Poet“ bezeichnet, gibt vielleicht in seinen Balladen und Nocturnes am meisten von sich preis. Mit der außergewöhnlichen Bandbreite seines Repertoires, das vom Barock bis zur Moderne reicht, zählt Bernd Glemser heute unangefochten zur internationalen Pianistenelite. Ihm wird nicht nur eine atemberaubende Virtuosität, sondern höchste poetische Sensibilität attestiert, die er in diesem „Miniaturenkonzert“ zu voller Entfaltung bringen kann!