Rudolf Schasching Tenor
Chor des Staatstheaters Darmstadt | Chor des Musikvereins Darmstadt e. V.
Constantin Trinks Musikalische Leitung
Olivier Messiaen Et exspecto resurrectionem mortuorum
Richard Strauss Metamorphosen
Walter Braunfels Offenbarung Johannis op. 17
Anknüpfend an die Neuproduktion von Orffs De temporum fine comoedia soll in diesem Konzert die Vorstellung vom Ende der Zeit als programmatischer Leitfaden dienen. Strauss’ Studie für 23 Solostreicher thematisiert den Verlust der „alten Welt“ nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs, Messiaens nur für Blasinstrumente und Schlagzeug gesetzte Komposition richtet auf der Grundlage eines Satzes aus dem Nizänischen Glaubensbekenntnis den Blick auf den Jüngsten Tag. Das kurze Oratorium von Walter Braunfels, 1910 in Zürich aus der Taufe gehoben und seit vielen Jahrzehnten nicht mehr aufgeführt, nimmt schließlich direkten Bezug auf das letzte Bibelbuch und seine kunstvoll verrätselten Bildlichkeiten.
Rudolf Schasching studierte Gesang an der Wiener Musikhochschule bei Hilde Rössel-Majdan. Nachdem er über einen Zeitraum von 20 Jahren dem Saarländischen Staatstheater eng verbunden war, ist er seit 2000 Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Zu seinem Repertoire gehören Wagner-Partien wie Loge, Siegmund, Siegfried, Parsifal und Lohengrin, aber auch Titus, Idomeneo, Max, Herodes, Aegisth, Bacchus, Laca und Tambourmajor. Gastspiele führten ihn unter anderem an die Wiener Staatsoper, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die Opéra National de Paris sowie zu den Festspielen in Salzburg, Glyndebourne und Bregenz.
Einführung jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im Foyer