Der Prinz von Jemen
Kompositionsklasse für Kinder und Jugendliche an der Akademie für Tonkunst Darmstadt unter der Leitung von Cord Meijering
Eine Oper für Jung und Alt
Uraufführung
Musik von Christoph Bornheimer, Jakobine Eisenach, Ben Elsäßer, Jadwiga Frej, Katharina Heinius, Kiavasch Mohammad Nejad Farid, Ada Seelinger, Max Wiest | Libretto von Alexander Gruber
Musikalische Leitung Ekhart Wycik
Inszenierung Christian von Götz
Bühne Conrad Moritz Reinhardt
Kostüme Ursula Kudrna
- David Pichlmaier (Padischah von Istanbul), Anja Vincken (Sultanin/Herrscherinwitwe von Jemen), Hubert Bischof (Derwisch/Arzt), Aki Hashimoto (Prinzessin Markweiß), Elisabeth Hornung (Dschemile/Dilfirib), Lucian Krasznec (Prinz von Jemen)
Anna-Lena Denk (Stimme der Nachtigall | Freundin der Prinzessin u.a.), Astrid Bohm (Aslan | Freundin der Prinzessin u.a.), Lucas Vanzelli (Medschnun u.a.), Georg Arthus (Koch | Ali u.a.), Sandra Klimek (Double des Prinzen | Double der Prinzessin)
Das ist einmalig! Acht Kinder und Jugendliche zwischen sieben und dreiundzwanzig Jahren komponieren eine Oper: Christoph Bornheimer, Jakobine Eisenach, Ben Elsäßer, Jadwiga Frej, Katharina Heinius, Kiavasch Mohammad Nejad Farid, Ada Seelinger und Max Wiest bilden die Kompositionsklasse der Akademie für Tonkunst unter der Leitung von Direktor Cord Meijering. Intendant John Dew, der entschieden Ernst macht mit seiner Förderung der Jugend durchs Theater, hat die Oper in Auftrag gegeben. Der so entstandene "Prinz von Jemen" wird vom Opernensemble des Staatstheaters gesungen; es spielt das Staatsorchester; die Aufführung ist Teil des Abendspielplans im Großen Haus und wird im Abonnement gezeigt. 300 Jahre Theater Darmstadt werden auf diese Weise aktuell und zukunftsträchtig gefeiert.
Emanzipation und Erwachsen-Werden sind die großen Themen des "Prinzen von Jemen", einem türkischen Volksmärchen, das in vielen Versionen bekannt ist: Padischah und Sultanin von Istanbul haben keine Kinder, bis köstlichster Liebeszauber ihnen ein Töchterchen beschert. Überbehütet wächst die Prinzessin heran, rebelliert als junges Mädchen und verliebt sich in den Star und Märchen-Prinzen von Jemen. Doch der weist sie zurück. Da durchbricht sie alle Konventionen, reist nach Jemen, macht unerkannt den Prinzen in sich verliebt, der nun um sie wirbt. Sie stellt ihm härteste, ja, tödliche Bedingungen, die der Prinz jedoch, gegen den Willen seiner Mutter, erfüllen will. Wie soll ihm das gelingen? - Das ist die spannende Frage für Jung und Alt, auf die die Oper Antworten sucht. Und findet.

Premiere 9. April 2011 | Großes Haus
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