Musik von Elton John | Gesangstexte von Tim Rice | Buch von Linda Woolverton und Robert Falls & David Henry Hwang | Deutsch von Michael Kunze
Musikalische Leitung Vladislav Karklin
Inszenierung Johannes Reitmeier
Choreografie Anthoula Papadakis
Bühne Thomas Dörfler
Kostüme Michael D. Zimmermann
Choreinstudierung André Weiss
Chris Murray | Martin Pasching (Radames), Dominique Aref (Aida), Randy Diamond (Zoser), Sigrid Brandstetter (Amneris), Sarah Rögner (Nehebka), Andreas Wagner (Mereb), Hubert Bischof | Hans-Joachim Porcher (Pharao), Malte Godglück (Amonasro), Werner Volker Meyer (Krieger), Juri Lavrentiev (Nubier), Stephanie Eineder (Nubierin), Hanna Broström (Nubierin)
Der ägyptische Heerführer Radames nimmt auf einem Feldzug nach Nubien die schöne Aida gefangen. Nicht wissend, dass sie die Tochter des nubischen Königs Amonasro ist, macht er Aida der ägyptischen Prinzessin Amneris zum Geschenk. Aida avanciert alsbald zur Lieblingssklavin der Pharaonentochter, welche in Radames verliebt ist. Dieser hat indes nur Augen für Aida und träumt von einer gemeinsamen Zukunft mit ihr. Zoser, Radames' leiblicher Vater, hat jahrelang darauf hingearbeitet, dass Radames zum Bräutigam von Amneris erwählt wird. Er versucht deshalb, Aida aus dem Verkehr zu ziehen, doch Aida kann ihren Häschern entkommen. Sie sieht dennoch keine Zukunft für ihre Liebe zu Radames und ermutigt ihn, in die Hochzeit mit Amneris einzuwilligen. Zwischenzeitlich ist Amonasro in Nubien gefangen genommen und nach Ägypten verbracht worden. Im Getümmel des Hochzeitstages gelingt es den Nubiern, Amonasro aus dem Gefängnis zu befreien. Radames ermöglicht Amonasro und Aida die Flucht, doch Aida bleibt bei Radames an Land zurück. Beide werden verhaftet, gegen Radames ergeht Anklage wegen Hochverrats. Aida und Radames werden gemeinsam lebendig begraben.
Elton John und seine Librettisten konzipierten das Musical-Gegenstück zu Verdis Oper zunächst als Soundtrack zu einem Zeichentrickfilm. Letztlich wurde daraus eine Bühnenshow, die 1998 ihre Premiere erlebte. Elton Johns Songs und Ensemblenummern für AIDA erweisen sich vorrangig der Popmusik verpflichtet, erschließen aber auch andere Musikstile wie Reggae, Motown und Gospel und nehmen Elemente traditioneller Musik aus dem Vorderen Orient auf.