Nabucco

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Giuseppe Verdi | Oper in vier Teilen (sieben Bildern) 

Text von Temistocle Solera nach dem Drama Nabuchodonosor von Auguste Anicet-Bourgeois und Francis Cornu | in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Martin Lukas Meister
Inszenierung Lothar Krause
Bühne und Kostüme Dirk Hofacker
Choreinstudierung André Weiss

Bruno Caproni | Bastiaan Everink (Nabucco), Joel Montero (Ismaele), John In Eichen (Zaccaria), Katrin Gerstenberger (Abigaille), Erica Brookhyser | Anja Vincken (Fenena), Thomas Mehnert (Gran Sacerdote di Bel), Lasse Penttinen (Abdallo), Margaret Rose Koenn | Hildegard Schnitzer (Anna)

Nabucco, der König der Babylonier, ist nach der Eroberung Jerusalems, der Zerstörung des dortigen Tempels und der Verschleppung der Judäer ins Zweistromland erneut in den Krieg gezogen. Er hat seine Tochter Fenena als Statthalterin eingesetzt, doch diese gerät in Konflikt mit Abigaille, die im Glauben aufgewachsen ist, Fenenas leibliche Schwester zu sein, mittlerweile aber erfahren hat, dass sie von einer Sklavin abstammt. Abigaille tritt die Flucht nach vorne an und trachtet Fenena nach dem Leben. Der Machtkampf erhält eine überraschende Wende durch das plötzliche Erscheinen Nabuccos, der sich in einem Moment der Selbstüberhebung zum Gott erklärt und daraufhin mit Wahnsinn geschlagen wird. Es gelingt Abigaille, dem verwirrten König ein Todesurteil für Fenena unterzuschieben, doch im Vorfeld der Hinrichtung erfolgt ein weiteres Eingreifen der göttlichen Mächte:  Nabucco bekennt sich zum Gott der Judäer und vermag es, die Vollstreckung des Todesurteiles aufzuhalten; kurze Zeit später stürzt das Sinnbild des babylonischen Götterkultes in sich zusammen. In den Triumph des Gottes des Judäer mischt sich die Betroffenheit über den Tod Abigailles, die angesichts der Schuld, die sie auf sich geladen hat, ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt hat.
Ausgehend von den historischen Ereignissen um die Eroberung Palästinas durch den Babylonierkönig Nebukadnezzar (im Italienischen verkürzend Nabucco genannt) im 6. Jahrhundert v. Chr. schuf Verdi ein großes Panorama der Gefühle, auf dem sich die Konflikte der Hauptpersonen vor dem Hintergrund eindringlicher Chorszenen abheben.

Szenenbilder „Nabucco”

Ab dem 22. Oktober 2011 | Großes Haus

Vorstellungsdauer etwa 2 Stunden, 30 Minuten, inkl. eine Pause

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