Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart | Eine deutsche Oper in zwei Aufzügen

Text von Emanuel Schikaneder

Musikalische Leitung | Lukas Beikircher
Inszenierung | Bettina Geyer
Bühne und Kostüme | Walter Schütze
Choreinstudierung | André Weiss

John In Eichen / Thomas Mehnert (Sarastro), Mark Adler / Lucian Krasznec (Tamino), Oleksandr Prytolyuk / Werner Volker Meyer (Sprecher/1. Priester), Jeffrey Treganza (2. Priester), Adréana Kraschewski / Margaret Rose Koenn (Die Königin der Nacht), Aki Hashimoto / Susanne Serfling (Pamina), Katrin Gerstenberger / Maria Gessler (1. Dame), Niina Keitel (2. Dame), Elisabeth Hornung (3. Dame), David Pichlmaier / Oleksandr Prytolyuk (Papageno), Margaret Rose Koenn / Marie Smolka (Papagena), Markus Durst (Monostatos), Jeffrey Treganza  (1. geharnischter Mann), Werner Volker Meyer / Hans-Joachim Porcher (2. geharnischter Mann) 

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ – mit dieser häufiger zu hörenden Spruchweisheit ist das Erfolgsgeheimnis von Mozarts und Schikaneders Oper Die Zauberflöte ziemlich treffend beschrieben. Mit einem Arsenal von schillernden Figuren haben Mozart und Schikaneder eine Handlung gestaltet, die nicht wenige Widersprüche aufwirft und auf ganz unterschiedliche Theatertraditionen verweist. Elemente des derb-komischen Wiener Vorstadttheaters stehen neben dem Pathos weihevoller Zeremonien oder der zerbrechlichen Lyrik des empfindsamen Liebesdiskurses. Und Mozart hat den Kontrast noch verstärkt, indem sich Volkstümlich-Gassenhauerhaftes, todtrauriges g-Moll, barock anmutendes Koloraturenfeuerwerk und streng gesetzte Töne im alten Stil munter miteinander abwechseln. Doch trotz – oder gerade wegen – ihrer Buntscheckigkeit und Angreifbarkeit der einzelnen Teile besitzt Die Zauberflöte eine geheimnisvolle Kraft, etwas Integrierendes, Offenherziges, das Jung und Alt in den Bann zieht und jeden Besucher mit einem tiefen Glücksgefühl, immer aber auch mit ein paar unbeantwortet gebliebenen Fragen aus dem Theater entlässt.  

Szenenbilder Die Zauberflöte

Premiere 4. Oktober 2009 | Großes Haus