Turandot

Giacomo Puccini | Dramma lirico in drei Akten
Ab dem 12. September 2009 | Großes Haus

Giacomo Puccini
Dramma lirico in drei Akten (fünf Bildern)

Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni | mit dem ungekürzten Schluss von Franco Alfano | Musik von Giacomo Puccini | in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung | Martin Lukas Meister / Lukas Beikircher
Inszenierung | John Dew
Bühne | Heinz Balthes
Kostüme | José-Manuel Vázquez
Choreinstudierung | André Weiss

Katrin Gerstenberger (Turandot), Markus Durst (Altoum), Thomas Mehnert (Timur), Zurab Zurabishvili (Calaf), Maria Gessler / Susanne Serfling (Liù), David Pichlmaier (Ping), Sven Ehrke (Pang), Lucian Krasznec (Pong), Oleksandr Prytolyuk (Ein Mandarin)

Die chinesische Kaisertochter Turandot ist gleichermaßen schön und grausam: Dreizehn Bewerber um ihre Hand mussten bereits ihr Leben lassen, weil sie nicht die von ihr als Prüfung gestellten Rätsel lösen konnten. Nun hat zu Turandots Entsetzen ein ihr Unbekannter, Prinz Kalaf, die Aufgabe erfüllt. Da er Turandot jedoch nur heiraten will, wenn sie ihn liebt, setzt Kalaf erneut sein Leben ein und gibt ihr auf, bis zum nächsten Morgen seinen Namen herauszufinden. Eine fieberhafte Suche beginnt.
Die Geschichte der Prinzessin Turandot, deren Gefühlsstarre Kalaf schließlich brechen kann, stammt aus der persischen Märchensammlung 1001 Tag, dem Gegenstück zum arabischen 1001 Nacht. Puccini lernte das Märchen 1911 in Berlin in Schillers dramatischer Fassung nach Gozzis „tragikomischer chinesischer Fabel“ kennen. Mit der 1920 begonnenen Turandot schuf Puccini sein üppigstes Klangfarbentableau, in dem er sogar chinesische Volksweisen verarbeitete. Puccini, der 1924 starb, konnte seine letzte Oper nicht mehr vollenden; dem Erfolg des Werks, das mit „Nessun dorma!“ eine von Puccinis berühmtesten Arien enthält, tut dies jedoch keinen Abbruch.

Szenenbilder Turandot

Ab dem 12. September 2009 | Großes Haus