Inszenierung | Hermann Schein
Bühne und Kostüme | Stefan Heyne
Uwe Zerwer (Faust/Dichter), Gabriele Drechsel (Mephisto/Lustige Person), Anne Hoffmann (Gretchen), Karin Klein (Marthe/Hexe), Simon Köslich (Schüler/Valentin), Harald Schneider (Wagner), Aart Veder (Direktor/Der Herr/Geist)
Wissenschaft und Eros: Die Verknüpfung beider Themen ist das Spezifische an der Goethe’schen Faustversion, einem Stoff aus dem 16. Jahrhundert. Faust - Der Tragödie Erster Teil zeigt einen Gelehrten in der Krise. Er greift nach allem was Wissen-schafft, doch seine Gier bleibt unbefriedigt. Der Teufel selbst verspricht schließlich, es wird ein „Verweilen" geben, ein Ankommen und Sinn. Faust findet es in Gretchen – doch der Pakt mit Mephisto fordert seinen Tribut.
Goethes Faust wurde zum Klassiker, weil ihm damit ein Entwurf menschlichen Daseins gelang: Der Mensch im Hamsterrad seines Wollens, Strebens, zeitlebens arbeitet er sich ab am Gegensatz von hehrer Ratio und triebhafter Schuld.
Goethes Faust – Der Tragödie erster Teil wird in einer veränderten, leicht reduzierten Neufassung der Inszenierung von 2009 wieder aufgenommen.
Vorstellungsdauer etwa 2 Stunden 40 Minuten inkl. Pause (nach 75 Minuten)