
Inszenierung Martin Meißner
Tjorven Balser, Alexandra Bauer, Franziska Gimbel, Leonie Höckbert, Maryam Koohestanian, Sophia Landzettel, Diandra Laux, Marie Maier, Daniela Scheid, Canzu Yildiz | Valentin Ehrke, Daniel Pabst, Lukas Terhalle, Eric Westphal
Die bruchstückhaften Passagen in Xavier Durringers Stück zeichnen Momente aus unserer alltäglichen Lebenswelt nach. Sie zeigen Menschen, die unserer Lebenswirklichkeit, unserer Gesellschaft und unserer Zeit entsprungen sind und die daran scheitern, aber auch an sich selbst und den anderen. Die Protagonisten verbindet, dass sie von einer Sehnsucht nach etwas anderem getrieben werden – sie sind auf der Flucht, nicht in der Lage echten Kontakt herzustellen, sie leben aneinander vorbei und berühren sich nur kurz und meist schmerzhaft.
In der Version des Jugendclubs sind 14 Jugendliche plötzlich zusammen in einem Raum. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, dennoch teilen sie viel: Den Hunger nach Leben und lebendig zu sein. Was wie eine große Party beginnen könnte, kippt immer wieder: Von Liebe zu Hass, von Schmerz zu Euphorie.