
Inszenierung | Henri Hohenemser
Bühne und Kostüme | Stelios Vasikaridis
Hans Matthias Fuchs (Richard Willey), Matthias Kleinert (Der Manager), Tilman Meyn (Der Kellner), Maika Troscheit (Jane Worthington), Gerd K. Wölfle (Ein Körper), Hubert Schlemmer (George Pidgen), Andreas Manz (Ronnie Worthington), Jutta Eckhardt (Pamela Willey), Sonja Mustoff (Gladys)
Gelegenheit macht Liebe, denkt sich der Staatsminister Richard Willey und verabredet ein stimmungsvolles tête-à-tête mit der Sekretärin des Oppositionsführers in einer Suite des Westminster-Hotels. Mit seiner Verantwortung als Staatsdiener nimmt er es nicht so genau. Zeitgleich läuft im Parlament eine Sitzung, und sein Assistent soll dafür sorgen, dass ihn dort niemand vermisst. Doch als in der Suite eine Leiche auftaucht, gerät alles außer Kontrolle! Es beginnt ein Strudel aus irrwitzigen und – im wahrsten Sinne des Wortes – halsbrecherischen Versuchen, das Verhältnis des Ministers vor dessen Ehefrau, einem misstrauischen Hoteldirektor und nicht zuletzt einem häufig bewusstlosen Detektiv zu verbergen.
Ray Cooney ist einer der erfolgreichsten Komödienautoren unserer Zeit. Mit akribischer Genauigkeit kann Cooney absurd erscheinende, aber mit zwingender Logik ablaufende bürgerliche Katastrophen konstruieren, die die Figuren in atemberaubendem Tempo von einer Notlüge in die nächste treiben. Cooney dazu: „Charakterschwächen und die Unfähigkeit, sie bei äußerem Druck unter Kontrolle zu halten. Diese Beschreibung passt auf die meisten meiner Farcen!“ Somit sind Cooneys Stücke zeitlos, auch, weil Korrumpierbarkeit und moralische Zweifelhaftigkeit bei der herrschenden Klasse ein leider immer aktuelles Thema bleibt.