Mark Adler

Mark Adler

Mark Adler stammt aus Berlin, wo er an der Hochschule der Künste und an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Gesang studierte. Bevor er als lyrischer Tenor an die Wuppertaler Bühnen und ans Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen für Partien wie Nemorino (L'elisir d'amore),Ramiro (La Cenerentola), Bénédict (Béatrice et Bénédict) und Ferrando (Cosi fan tutte) engagiert wurde, debutierte er als Tamino (Die Zauberflöte) beim Festival in Aix-en-Provence und gastierte mit dieser Partie u.a. in Lausanne, Edinburgh, Paris und Lyon. 2005 bis 2010 war er Ensemblemitglied des Staatstheaters Darmstadt, wo er u.a. als Belmonte (Entführung aus dem Serail), Tassilo (Gräfin Mariza), Achille (Iphigénie en Aulide), Faust (Gounod:Faust), Baron Kronthal (Wildschütz), Léolpold (La Juive), Prinz Sou Chong (Land des Lächelns), Balduin Graf Zedlau (Wiener Blut) und Hans (Die Verkaufte Braut) zu erleben war.

Gastspiele führten ihn an die Opernhäuser in Köln, Mannheim, Hannover, Brüssel,Lyon, Salzburg und Innsbruck, zum Melbourne International Arts Festival und an das Lincoln Center of the Performing Arts in New York. Seit Jahren ist er der "Ruhrtriennale" verbunden, wo er unter anderem mit Willy Decker in der Produktion "Le vin herbé" von Frank Martin arbeitete.

Im Konzertbereich machte sich Mark Adler zunächst als Evangelist in den Oratorien und Passionen Bachs einen Namen. So sang er auf Einladung des Dominante Choir und des Lahti Sinfonie Orchestras 2010 die Johannespassion in Helsinki und Lahti. Weiterhin sang er den Tenorpart in "Paulus" und "Elias" von Mendelssohn u.a. mit dem Konzertchor Darmstadt unter Wolfgang Seeliger sowie Edward Elgars Oratorium "The Apostles" in der Stuttgarter Stiftskirche unter Kay Johannsen. 2011 wurde er von Stefan Bevier und dem Philharmonia Chorus London eingeladen, als Tenorsolist Beethovens "Missa Solemnis" mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Gianandrea Noseda in der Royal Festival Hall zu singen. 2014 trat er als Arientenor in Bachs "Matthäuspassion" mit der Hong Kong Philharmonic Society unter Jap van Zweden im Hong Kong Cultural Center auf.Auf CD ist er u.a. in der

Ersteinspielung der Oper "Die Äolsharfe" von Justin Heinrich Knecht (Carusverlag) unter der Leitung von Frieder Bernius in der Partie des Selim sowie als Tenorsolist einer Liveeinspielung der Sinfonie Nr. 2 (Lobgesang) von Felix Mendelssohn Bartholdy unter der Leitumg von Marcus Bosch zu hören. Seit 2010 ist Mark Adler als freischaffender Sänger Gast u.a. am Staatstheater Braunschweig als Max (Der Freischütz), am Theater Bielefeld und Staatstheater Darmstadt als Narraboth (Salome), am Staatstheater Nürnberg als Cavalliere Belfiore (Il viaggio a Reims) und Judas (Judas Maccabäus/And the trains kept coming) , am Tiroler Landestheater Innsbruck und am Theater Aachen als Matteo (Arabella), an der Volksoper Wien als Balduin Graf Zedlau (Wiener Blut) und Graf René (Madame Pompadour), am Hessischen Staatstheater Wiesbaden als Hans (Verkaufte Braut) sowie an der Oper Leipzig als Luzio in Richard Wagners "Liebesverbot". Dabei arbeitet er mit herausragenden Künstlern wie Brigitte Fassbaender, Christoph Poppen, Marcus Bosch, Marc Piollet und Will Humburg zusammen.

In der Spielzeit 2014/2015 debütierte er zunächst als "Zarewitsch" in Léhars gleichnamiger Operette und kehrte dann als Grigory in "Boris Godunow" und als Max in der vielbeachteten Neuinszenierung des "Freischütz" von Eva Maria Höckmayer als Gast ans Staatstheater Darmstadt zurück.

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