Tamara Gura

Tamara Gura

Foto: Uwe Arens

Mit weichem Timbre, beeindruckender Koloraturfähigkeit, hoher Musikalität und starker Bühnenpräsenz konnte sich Tamara Gura in den letzten Jahren international etablieren.

Die Künstlerin trat bereits an einigen der renommiertesten europäischen Opernhäusern wie der Semperoper Dresden, der Hamburgischen Staatsoper, der Oper von Rom, dem Aalto-Theater Essen und der English National Opera London auf und arbeitete mit Dirigenten wie Nello Santi, James Conlon, Simone Young, Ingo Metzmacher, Stefan Soltesz, Leo Hussain, Vladimir Fedoseyev, Alessandro De Marchi, Alan Curtis, Christian Curnyn, George Petrou und Andreas Spering. Tamara Gura hat außerdem mit einigen der wichtigsten Regisseure unserer Tage wie etwa Christof Loy, Christopher Alden, Grischa Asagaroff, Paul Curran, Peter Konwitschny und Uwe Eric Laufenberg gearbeitet.

In der Spielzeit 2014/15 war die Sängerin unter anderem als Sesto in Giulio Cesare an der Semperoper Dresden, in der Titelpartie in Ariodante am Aalto-Theater Essen, als Angelina in La Cenerentola am Opernhaus Chemnitz, Orfeo in Orfeo ed Euridice in Antwerpen und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden sowie als Maddalena in Rigoletto in Salzburg zu hören.

Engagements in der Spielzeit 2015/16 umfassen Tamara Guras Rollendebüt als Carmen in einer Neuproduktion am Staatstheater Darmstadt, Angelina in einer Neuinszenierung von La cenerentola in München, ihre erste Donna Elvira in Don Giovanni in Salzburg sowie Olga in Eugen Onegin am Dorset Festival in Großbritannien.

In Zukunft sind Isabella in einer Neuproduktion von L'italiana in Algeri in Weimar, Dorabella in Colorado, Guras Rollendebüt als Adalgisa in Norma und eine CD-Aufnahme mit Händel-Arien geplant.

In den letzten fünf Jahren trat Tamara Gura unter anderem als Balkis in Glucks La Rencontre imprevue in Salzburg, in der Titelpartie von La Cenerentola in Dortmund und Erfurt, als Cherubino am Central City Opera Festival in den USA, als Ariodante am Aalto-Theater Essen, als Hermia in A Midsummer Night's Dream an der English National Opera London und an der Oper von Rom, in Zemlinkys Maiblumen blühten überall beim Spoleto Festival, als Cherubino, Zerlina und Hänsel in Karlsruhe sowie als Ariodante, Cenerentola, Dorabella und Orlofsky in Salzburg auf.

Von 2007-2010 war die junge Mezzosopranistin Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, wo sie sich ein breites Repertoire erarbeitete und unter anderem als Idamante, Cherubino, Hänsel, Orlofsky und Rosina zu erleben war. Bei den renommierten Händel- Festspielen Karlsruhe verkörperte sie Partien wie Radamisto, Sesto in Giulio Cesare und Piacere in Il Trionfo del Tempo e del Disinganno.

Als Mitglied des Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper trat sie dort von 2005-2007 in Partien wie Sesto, Zaida in Il Turco in Italia, Pauline in Pique Dame, Amore und Valletto in L'incoronazione di Poppea sowie als Mercedes und als Gymnasiast in Lulu auf.

Gastengagements in ihrer Zeit in Karlsruhe und Hamburg umfassen Gismondas in Lottis Teofane bei den Musikfestspielen in Dresden, Rosina in Il barbiere di Siviglia an der Semperoper Dresden, Flora in La Traviata an der Staatsoper Stuttgart, Maria Magdalena in Händels La Resurrezione in Amsterdam, Tangia in Glucks Le Cinesi in Paris und Vagaus in Vivaldis Juditha Triumphans in Thessolaniki.

Tamara Gura wurde in den USA geboren und erhielt bereits in jungen Jahren Klavier-, Ballett- und Gesangsunterricht. Sie gewann unter anderem den Metropolitan Opera National Council Award und wurde von Eva Wagner-Pasquier für die Académie européenne de musique in Aix-en- Provence ausgewählt.