Kyungho Kim

Kyungho Kim

© Stephanie Lehmann

Der koreanische Tenor Kyungho Kim schloss zunächst ein Bachelor-Studium für Gesang an der National University of Arts in Seoul bei Sangho Choi ab. Danach absolvierte er einen Diplomstudiengang an der Universität der Künste in Berlin bei Enrico Facini.
Der junge Tenor ist Preisträger internationaler Wettbewerbe, wie dem Competizione dell´Opera und dem Vincenzo Bellini Wettbewerb in Italien.

Kyungho Kim war Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung in Bayreuth, der Stiftung LYRA in Zürich sowie der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung. Erste Konzerterfahrungen sammelte Kyungho Kim 2009 und 2010 in Venedig mit der Solopartie in Beethovens 9. Sinfonie sowie bei Auftritten in Salzburg und Berlin.
Von 2011-13 war er Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin, wo er auf der dortigen Bühne als 1. Geharnischter in Die Zauberflöte, als Prinz in Wolf-Ferraris Aschenputtel und als Flavio in Norma zu hören war. Am Theater Dortmund gab der junge Sänger ein überaus erfolgreiches Debüt als Des Grieux in Massenets Manon und an der Staatsoper Berlin war er in Der Kaiser von Atlantis zu hören.
In den letzten Spielzeiten debütierte er an der Oper Bratislava als Duca in Rigoletto, als Rodolfo in La Bohème und als Macduff in Macbeth. An der Oper Leipzig sang er ebenfalls Rodolfo und den Ismaele in Nabucco und am Theater Dortmund gab er sein Rollendebüt als Sänger in Der Rosenkavalier. Es folgten der Tamino in Die Zauberflöte an der Oper Graz und sein Debüt bei den Bregenzer Festspielen in Puccinis Turandot. An der Dresdner Semperoper und der Staatsoper Stuttgart gastierte er ebenfalls als Rodolfo. Ein erfolgreiches Rollendebüt gab er zudem als Gabriele Adorno in Simone Boccanegra an der Oper Bratislava.
Zu seinen aktuellen Aufgaben gehören der Tamino, Rodolfo und Ismaele der Oper Leipzig sowie der Roméo in Roméo et Juliette von Gounod an der Oper Graz.