Karsten Wiegand

Karsten Wiegand

Karsten Wiegand, geboren 1972 in München, studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre in München und Berlin. Seine Theaterlaufbahn begann er 1994 als Dramaturg für Schauspiel und Musiktheater am Hans Otto Theater in Potsdam, um dann als freier Regisseur zu arbeiten. Von 2008 bis 2013 war er Operndirektor des Deutschen Nationaltheaters Weimar.

Für seine "Faust I"-Inszenierung (zusammen mit Julia von Sell) am Nationaltheater Weimar erhielt Wiegand 2001 den Bayerischen Theaterpreis. Er inszenierte unter anderem Dostojewskis "Verbrechen und Strafe" und "Das Maß der Dinge" von Neil LaBute am Staatstheater Stuttgart. Seine Inszenierung von Schillers "Die Jungfrau von Orleans" am Theater Aachen eröffnete 2006 das Theatertreffen Nordrhein-Westfalen.

Sein Debüt als Opernregisseur gab er 2004 mit Glucks "Orfeo et Euridice" an der Staatsoper Krakau. Es folgten unter anderem Donizettis "Maria Stuarda" und Gounods "Faust" an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Bruno Madernas "Hyperion" und Verdis "Aida" an der Staatsoper Stuttgart und Verdis "Rigoletto" an der Staatsoper Hannover. In Weimar entstanden unter seiner Regie unter anderem Chaya Czernowins "Pnima", Verdis "La Traviata" und Wagners "Tristan und Isolde".