Die neuen Musicals in der Spielzeit 2015|2016

20.07.2015

Flashdance © Dieter Wuschanski

Flashdance © Dieter Wuschanski

Flashdance © Dieter Wuschanski

Flashdance © Dieter Wuschanski

FLASHDANCE

Buch von Tom Hedley & Robert Cary, Musik von Robbie Roth, Lyrics von Robert Cary & Robbie Roth

1983. Der Film „Flashdance“ wird zum Kassenschlager. Tanzfilme sind in Mode und der junge Markt der Musikvideos, der besonders vom Sender MTV bedient wird, findet immer mehr Anhänger. Der Song „What A Feeling“ ist auf Anhieb ein Nummer-Eins-Hit und gewinnt einen Oscar, den Golden Globe und den Emmy Award. Songs wie „Maniac“, „Manhunt“, „Gloria“ und „I Love Rock’n’Roll“ sind nicht weniger erfolgreich und stehen auch heute noch in den Charts vieler Radiosender. Die Musicalversion des Films, in der sämtliche Hits enthalten sind, erlebt 2008 am Theatre Royal in Plymouth ihre umjubelte Uraufführung.
Alex Owens, eine junge Frau aus Pittsburgh, hat einen Traum: Sie will Tänzerin werden. Im Moment arbeitet sie in einem der letzten von der Krise verschonten Stahlwerke der Stadt. Zeit zum Tanzen bleibt ihr nur nachts in einer Bar. Um mehr zu erreichen, müsste sie an eine richtige Ballettschule gehen. Doch die Aufnahmebedingungen sind hart. Alex zweifelt – und erhält Zuspruch aus unerwarteter Richtung: von ihrem Chef, dem Fabrikantensohn Nick Hurley. Er hat sich in sie verliebt und ist fasziniert von ihrer tänzerischen Begabung. Obwohl Alex der Beziehung zu einem Millionenerben kritisch gegenübersteht, gibt sie ihren Gefühlen für Nick nach. Das Glück scheint perfekt, als sie von der Ballettschule eine Einladung zum Vortanzen erhält – bis sie erfährt, dass Nick das Vortanzen erkauft hat. Tief gekränkt will sie den Termin absagen, doch am Ende siegt ihre Leidenschaft für den Tanz.
In Darmstadt liegen Inszenierung und Choreografie in den Händen von Götz Hellriegel. Nach seiner Ausbildung zum Tänzer und Schauspieler in Paris, New York und Berlin war er u. a. am Theater des Westens engagiert. Er choreografierte mehr als 50 Musiktheaterproduktionen in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden. Jüngste Regiearbeiten führten ihn für „The Who’s Tommy“ nach Bielefeld und für die deutsche Erstaufführung von „Toi c’est moi“ nach Gera-Altenburg. Das Staatstheater Darmstadt präsentiert die deutsche Erstaufführungsproduktion aus Chemnitz mit Nadja Schweiwiller als Alex. Also dann: Nichts wie hin! Die wilden Achtziger sind zurück!

Musikalische Leitung Michael Nündel
Regie und Choreografie Götz Hellriegel
Bühne und Kostüme Dietlind Konold

Premiere am Samstag, 10.10.2015 um 19.30 Uhr | Großes Haus | Karten kaufen
Weitere Vorstellungen
am 17.10.2015, 14.11.2015, 01.12.2015 und 24.01.2016, 21.02.2016, 10.03.2016 | Großes Haus | Karten kaufen


CABARET

Musical mit Musik von John Harold Kander, mit Gesangstexten von Fred Ebb nach dem Buch von Joe Masteroff
Der jüdische Witz weiß um die Abgründe des Lebens und begegnet ihnen mit tiefem Humor und Selbstironie. Auch in "Cabaret" wird gelacht und geweint, sich verliebt und ein tiefgründiger Stoff mit viel Charme und Witz erzählt. Frau Schneider und Herr Schultz erleben ihren zweiten Frühling. Der amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw verliebt sich in die begnadete Tänzerin Sally Bowles aus dem Kit-Kat-Club. Und dann ist da auch noch der Nazi Ernst Ludwig. Mit bekannten Songs wie "Money, money" oder "Mein Herr", glamourösen Revuenummern und Jazz schafft es das Musical, ein Berlin der 20er Jahre - mal laut, mal leise - wiederauferstehen zu lassen: "Willkommen, bienvenue, welcome!"

Premiere am Samstag, 30.01.2016, 19.30 Uhr | Großes Haus | Karten kaufen

Weitere Vorstellungen am 06.02.2016, 27.02.2016, 11.03.2016, 18.03.2016, 14.04.2016, 27.04.2016, 29.05.2016, 14.06.2016 und 16.07.2016 | Großes Haus | Karten kaufen

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