Die Klima-Grenze

In den letzten Jahren gibt es ein großes Thema, das in seinen vielen Facetten immer wieder in den Fokus rückt: der Klimawandel. Ob in Gestalt von Jahrhundertsommern, Dieselkrise oder Schneewinter. Die Darmstädter Gespräche widmen sich im April ausführlich diesem Thema:

Startschuss ist am 03. April um 18.00 Uhr mit der Eröffnung der Ausstellung "Iridium Anomalie" im Foyer der Kammerspiele. Wie lässt sich erfahrbar machen, dass das Leben vor 66 Millionen Jahren ausgestorben ist und es gerade erneut passiert? Die Ausstellung von Sebastian Weissgerber (Goldene Nudel Galerie, Ober-Ramstadt) zeigt Arbeiten aus lebenden Materialien sowie andere Werke, die die Natur geschaffen hat.

Am 04. April werden Anwohner*innen und die Stadträtin Barbara Akdeniz bei der Veranstaltung ANGÄRTNERN gemeinsam im Nachbarschaftsgarten am Staatstheater die ersten Setzlinge in den Boden pflanzen.

Am 07. April begrüßt Insa Wilke um 18.00 Uhr dann ihre Gäste im DARMSTÄDTER GESPRÄCH zum Thema "Klima: Krise, Kult und Katastrophe — beeinflusst das Klima wirklich Politik und Alltagsleben?"

Es war ein großer, ein historischer Moment, als im Dezember 2015 in Paris eine neue internationale Klimaschutz-Vereinbarung geschlossen wurde. Vier Jahre später wirkt es, als hätte es Paris nie gegeben. Insa Wilke fragt Barbara Hendricks nach ihren Erfahrungen in Paris und ihren Einschätzungen heute und bringt sie ins Gespräch mit dem Kieler Klimaforscher Mojib Latif, der 2015 mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet wurde und dem Darmstädter Politikwissenschaftler Kai Schulze. Zu diskutieren sind unter dem Motto Klima-Kult oder Klima-Katastrophe solche Fragen: Wie gefährdet ist unser Klima wirklich und was hat das mit uns zu tun? Wie real sind die Prophezeiungen von Klima-Kriegen und vor allem: Was kann man als einzelner Mensch tun? Unsere Gäste klären auf.

     

 

Mut zur Grenznäherung - Darmstädter Gespräche 2018/19

Seit ihrer Gründung haben die Darmstädter Gespräche sich immer mit der Frage beschäftigt: „Wo ist die Grenze?“. Ob das Thema Architektur, Theater oder Technik war: Es ging um Vermessungen des Denk- und Machbaren. In dieser Spielzeit werden wir das wieder tun. Dabei nehmen wir auf, was sich eine Zuschauerin im April 2018 für die Gesellschaft insgesamt wünschte: wieder in Kontakt zu kommen mit der Welt, der Realität und miteinander. Das heißt aber auch: Es wird ans Eingemachte gehen. Wir stellen im ECHO- Kammergespräch, der Ausstellungsreihe PERSPEKTIVEN, diversen Gastspielen und dem sonntäglichen Darmstädter Gespräch groß Fragen.

Welchen Platz hat der Tod im Leben? Russland: Freund oder Feind? Welchen Weg gibt es rechts und links jenseits der Mitte? Und: Ist das Klima noch zu retten? Gäste der Darmstädter Gespräche sind dabei unter anderem die ehemalige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, der Schriftsteller Durs Grünbein, der Russland-Berater im Roten Rathaus, ein Hauptkommissar der Polizei, der Ärztliche Direktor des Agaplesion Elisabethenstifts und viele mehr. Mit unseren Gästen wollen wir uns erneut Grenzen des Sagbaren annähern und uns dabei weit in den Raum des Menschenmöglichen wagen.