Bärbl Hohmann studierte Architektur in München und London. Seit 1999 ist sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin für Schauspiel und Musiktheater tätig, u.a. an der Staatsoper „Unter den Linden“ Berlin, beim Kunstfest Weimar, am Deutschen Nationaltheater Weimar, an der Staatsoper Stuttgart, am Landestheater Linz, am Staatstheater Darmstadt, Theater Aachen und Theater Bremen. Sie war Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth und der Akademie der Künste Berlin. Goethes „Faust I“ am Deutschen Nationaltheater Weimar, der auch in einer Fernsehproduktion vorliegt, wurde mit dem Bayerischen Theaterpreis 2001 ausgezeichnet. Die Inszenierung „Kampf des Negers und der Hunde“ von Koltès, für die Bärbl Hohmann am Theater Landshut die Bühne und Kostüme gestaltete, erhielt eine Einladung zu den Bayerischen Theatertagen 2004. Das Theatertreffen NRW 2006 wurde mit der Produktion „Die Jungfrau von Orléans“ von Schiller, zu der Bärbl Hohmann den Bühnenraum konzipierte, eröffnet. Am Staatsschauspiel Stuttgart waren ihre Bühnenbilder zu „Verbrechen und Strafe“ nach Dostojewski, „Das Maß der Dinge“ von Neil LaBute und „Miss Sara Sampson“ von Lessing zu sehen. Ihre jüngeren Arbeiten für das Musiktheater waren die Ausstattungen von Glucks „Orfeo ed Euridice“ an der Staatsoper Krakau, Rossinis „Otello“ am Deutschen Nationaltheater Weimar, Verdis „Rigoletto“ an der Staatsoper Hannover, Verdis „Nabucco“ am Theater Bremen, Bruno Madernas „Hyperion“ und Verdis „Aida“ an der Staatsoper Stuttgart, „Pnima … ins Innere“ von Chaya Czernowin, Mozarts „Don Giovanni“, „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner und Verdis „La traviata“ am Deutschen Nationaltheater in Weimar. Die Uraufführung „Koma“ von Georg Friedrich Haas bei den SWR Schwetzinger Festspielen wurde 2016 von der Zeitschrift Opernwelt zur Uraufführung des Jahres gewählt.  Am Staatstheater Darmstadt waren ihre Bühnenbilder zu Gounods „Faust“, Verdis „Rigoletto“ und  „Angst“ von Christian Jost zu sehen.

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