Du bist zwischen 14 und 25 Jahren alt? Dann mach mit beim Schreibwettbewerb! Egal ob Gedicht, Kurzgeschichte, Theater- oder Songtext, egal ob es um große oder kleine Tiere, zahme, wilde, liebe oder bedrohliche, um echte oder ausgedachte Tiere geht: Schreib TIER auf die Bühne!

Bitte schicke uns bis 24. April ein PDF Deiner Texte (max. drei DIN-A4-Seiten) per E-Mail an: VERMITTLUNG@STAATSTHEATER-DARMSTADT.DE

Nenne uns bitte Deinen Namen, Dein Geburtsdatum, den Titel Deines Textes sowie Anschrift oder Telefonnummer.

Eine fünfköpfige Fachjury* wird drei Gewinnertexte festlegen, die am 15. Mai 2020 prämiert und von unseren Schauspieler*innen Karin Klein und Victor Tahal vorgetragen werden. Die Lesung und Prämierung wird bei der "täglichen Dosis" - dem Videoblog des Staatstheaters auf YouTube und den Social Media-Kanälen gezeigt.

Im Rahmen des Kinder- und Jugendtheaterfestivals Huch, ein Buch! (bis auf den Schreibwettbewerb und eine Lesung verschoben auf 2021)

 

Die Jury

Estera Juszkiewicz

Estera Juszkiewicz ist 16 Jahre alt und Schülerin an der Stadtteilschule Arheilgen. Ihre Hobbys sind Fotografie, Musicals und Bücher lesen. Seit einem Jahr ist sie TheaterScout am Staatstheater Darmstadt.

1. Woran denkst du, wenn Du "Schreib TIER auf die Bühne!" hörst/liest?
Wenn ich das lese, denke ich nicht viel an gewöhnliche Tiere (als Hund oder Katze) nach, sondern an den Satz "Jeder hat ein Tier in sich".

2. Schreibst du selber manchmal? Wenn ja - was für Texte?
Ich schreibe ganz wenig Texte. Wenn ich was schreibe, dann sind das meine eigenen Geschichten.

3. Hast du eine*n Lieblingsautor*in? Wenn ja - welche*n?
Meine Lieblingsautoren sind Rick Riordan und Cornelia Funke.


Adrien Einecke

Adrien Einecke ist zur Zeit 20 Jahre alt. Er hat schon früh mit lesen und schreiben angefangen und ist dann auch ziemlich bald zum Theater gekommen. 2019 hat er seine Schule beendet. Momentan macht er ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Abteilung Mitmachen & Vermittlung am Staatstheater Darmstadt.

1. Woran denkst du, wenn Du "Schreib TIER auf die Bühne!" hörst/liest?
Ich denke dabei an einen Konflikt zwischen einem großen Tier und vielen kleinen. Und die kleinen Tiere tun sich zusammen, um sich gegen den übermächtigen Feind zu wären.

2. Schreibst du selber manchmal? Wenn ja - was für Texte?
Ja, ich schreibe selber. Das sind dann meist Kurzgeschichten und Parabeln über Träume, Wünsche und Hoffnung.

3. Hast du eine*n Lieblingsautor*in? Wenn ja - welche*n?
Mein Lieblingsautoren sind zum einen Georg Büchner in der klassischen und Eoin Colfer in zeitgenössischer Literatur.


Alexandra Varnay

Alexandra Varnay hat ihren Bachelor in "Literatur, Kultur und Medien" an der Universität Siegen abgeschlossen. Nach ihrem Masterabschluss in Theaterwissenschaft hat sie 2017 ihre Stelle im Staatstheater Darmstadt angetreten. Hauptsächlich im Künstlerischen Betriebsbüro tätig, arbeitet sie dort auch als Dramaturgin ("Aus dem Leben eines Taugenichts", Premiere 14.02.2020, Regie: Nike Steinbach) und Regieassistentin und Abendspielleiterin ("Othello", Premiere: 14.09.2019, Regie: Gustav Rueb).

1. Woran denkst du, wenn Du "Schreib TIER auf die Bühne!" hörst/liest?
Ich denke dabei an wilde Phantasien, bei denen Tiere und Menschen aufeinandertreffen, Tiere zu Menschen werden, Menschen zu Tieren - vielleicht begegnen mir sogar Mischwesen? Ich hoffe auf das Sichtbarwerden des Wilden im Menschen, auf Grenzerfahrungen und neue Blickwinkel und vielleicht sogar neue Metaphern.

2. Schreibst du selber manchmal? Wenn ja - was für Texte?
Dienstlich schreibe ich natürlich immer wieder. Abgesehen von Szenen, die entworfen oder überarbeitet werden müssen, verfasse ich auch Texte zur Veröffentlichung in Leporellos, Theaterzeitungen und Programmheften. Privat packt mich die Schreiblust nicht so oft. Wenn sie es doch mal tut, dann schreibe ich kleine Kurztexte, bei denen ich mich an Themen abarbeite, die mich bewegen, die aber nicht dazu gedacht sind, veröffentlicht zu werden.

3. Hast du eine*n Lieblingsautor*in? Wenn ja - welche*n?
Einen Lieblingsautor habe ich nicht unbedingt. Am ehesten fasziniert mich jedoch Samuel Beckett, der maßgeblich das absurde Theater geprägt hat, indem er einfach beschloss in seinen Dramen nicht über extreme Zustände zu schreiben, sondern sie für den Zuschauer erfahr- und erlebbar zu machen. Außerdem beeindruckt und bewegt mich seine Absolutheit sehr. Seine Werke bedrücken mich, aber geben mir auf sonderbare Weise Halt in einer Welt der Überforderung und der unendlichen Möglichkeiten, einfach weil sie so reduziert sind und mich dazu animieren auch einmal im Kleinen zu denken, anstatt immer das überlebensgroße Ganze vor Augen zu haben.


Christoph Zabel

Christoph Zabel machte seine Abschlüsse in Diplom-Geographie sowie in Vergleichender Literaturwissenschaft/Europäische Literaturen. 2012 gründete er mit weiteren Studierenden das Komparatistentheater „ZeitSpiel“ an der Universität Augsburg. Seit 2014 arbeitet er als Lektor beim Verlag der Autoren in Frankfurt am Main. Er betreut dort Übersetzer*innen und Theaterautor*innen, Stücke und Stoffe – nicht nur für erwachsenes Publikum, sondern auch für das Kinder- und Jugendtheater.

1. Woran denkst du, wenn Du "Schreib TIER auf die Bühne!" hörst/liest?
Dass es immer wieder erstaunlich ist, wie gut man mit Tieren von uns Menschen erzählen kann. Schreib TIER auf die Bühne, zeig MENSCH auf der Bühne.

2. Schreibst du selber manchmal? Wenn ja - was für Texte?
Eine Zeit lang habe ich Gedichte geschrieben. Es war ein Versuch.

3. Hast du eine*n Lieblingsautor*in? Wenn ja - welche*n?
DIE oder DEN Lieblingsautor*in gibt es nicht. Zurzeit lese ich aber sehr gerne und mit großem Gewinn den norwegischen Autor Tomas Espedal. Das ist zarte und zugleich sehr kraftvolle Literatur und Selbstbetrachtung.


Ilona Einwohlt

Ilona Einwohlt wollte eigentlich Ernährungswissenschaftlerin werden. Aber dann las sie mitten in einer Chemievorlesung „Das andere Geschlecht“ von Simone de Beauvoir – und widmete sich fortan der Literatur, insbesondere der für Mädchen und Frauen. Längst ist aus der Germanistikstudentin eine erfolgreiche Autorin geworden, die genau die Sprache der Mädchen trifft und Themen behandelt, die sie wirklich interessieren. Ilona Einwohlt, Jahrgang 1968, lebt mit ihrer Familie in Darmstadt.

1. Woran denkst du, wenn Du "Schreib TIER auf die Bühne!" hörst/liest?
An ein gefräßiges, alles verschluckendes Etwas, das sich alles, alles, alles einverleibt, um es gründlich durchzukauen, durchzuspülen, um schließlich nur das auszuspucken, was wirklich relevant und interessant ist.

2. Schreibst du selber manchmal? Wenn ja - was für Texte?
Jaaa! Welch Frage, ich bin Autorin. Gerade ist mein neuer Roman "Mohnschwestern" erschienen.

3. Hast du eine*n Lieblingsautor*in? Wenn ja - welche*n?
Gerade lese ich Mariana Leky