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Johann Sebastian Bach/Anton Webern: Fuga (Ricercata) a 6 voci aus "Das Musikalische Opfer" | Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll | Richard Wagner: "Parsifal" - Verwandlungsmusik und Finale 1. Aufzug | Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 5 d-Moll "Reformationssinfonie"

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Über das Stück

Heinrich Heine hat sie die "Marseillaise-Hymne der Reformation" genannt: Die Choralmelodie "Ein feste Burg ist unser Gott", bekannt geworden in Martin Luthers Fassung als Kirchenlied, ja als Reformationslied schlechthin. Felix Mendelssohn baute seine "Reformationssinfonie" auf diese feste Burg, und im Kopfsatz zitiert er noch das sogenannte "Dresdner Amen". Diese prägnante Tonfolge, wie sie vom Chor der lutherischen Kirche in Sachsen gesungen wurde, verbindet die Antipoden Mendelssohn und Wagner - denn auch der greift auf diese Amen-Formel zurück im Grals-Motiv seines "Parsifal".

Mit diesem Programm möchte Ben Palmer, der neue Chefdirigent der Deutschen Philharmonie Merck, sowohl eine Übersicht über die Entwicklung der deutschen Musik geben - wie inspirierte Bach seine Kollegen Webern und Brahms - als auch den Einfluss der Reformation auf einige ihrer Protagonisten zeigen.

Solist im Brahms-Klavierkonzert ist der junge britische Pianist John Reid, der wie Ben Palmer für durchdachte und erhellende Programmkonzeptionen und -interpretationen steht.

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