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Werke von Dvořák und Tschaikowski

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Über das Stück

Tschechische Märchen sind keine Gute-Nacht-Geschichten. Da verschleppt ein Wassermann ein Kind, das am See Kleider wäscht, in sein nasses Reich. Und eine Stiefmutter tötet ein Mädchen, in das sich der König verliebt, weil die leibliche Tochter den Vorzug bekommen soll. Antonín Dvořák hat diese dunklen Stoffe in packende Tondichtungen umgeformt, nur selten sind sie im Konzert zu hören. Wie hell und strahlend muss da im Kontrast der Mittelsatz aus Peter Tschaikowskys Violinkonzert wirken, über den der Komponist selbst schrieb: "Die Canzonetta ist geradezu herrlich. Wie viel Poesie und welche Sehnsucht in diesen 'Sons voilés', den geheimnisvollen Tönen!"

Als Solistin konnte erneut Antje Weithaas gewonnen werden, sie "nimmt erst in den vergangenen Jahren langsam den Platz ein, der ihr als einer der größten lebenden Geigerinnen gebührt", wie die Berliner Zeitung noch 2014 schrieb. Am Pult: Der 1979 in Los Angeles geborene und in Israel aufgewachsene Benjamin Shwartz, den die Westdeutsche Allgemeine Zeitung als "Sensation" bewertete und seinen "aufregenden und kultivierten Klang" rühmte.

Antonín Dvořák | "Karneval"
Peter Tschaikowsky | Violinkonzert D-Dur
Antonín Dvořák | "Der Wassermann"
Antonín Dvořák | "Das goldene Spinnrad"

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