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von Aischylos | Uraufführung der Neuübersetzung von Kurt Steinmann

ca. 3 Stunden, inkl. einer Pause

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Über das Stück

Die Orestie des Aischylos ist ein Schlüsseltext der europäischen Zivilisation. In dieser einzigen erhaltenen antiken Tragödientrilogie wird der Weg von furchtbarem Leid hin zu einer Ordnung des Rechts am Schicksal der Familie der Atriden gezeigt.

Agamemnon kehrt aus dem Trojanischen Krieg zurück. Er hat seine Tochter Iphigenie geopfert um in den Krieg ziehen zu können. Seine Frau, Klytaimestra, rächt ihre Tochter und erschlägt ihn im Bad. Ihr Sohn Orestes, angetrieben von seiner Schwester und dem Gott Apollon, rächt seinen Vater und erschlägt seine Mutter. Orestes wird von den Rachegeistern seiner Mutter verfolgt und droht das nächste Opfer zu werden. Allein kann er diese Schuld nicht tragen. Aischylos zeigt schließlich in einem großen Prozess die positive Kraft gemeinsam gesetzten Rechts, die den Einzelnen vor Willkür und Hass schützt, und dass nur Vergebung die Kette des Schreckens durchbrechen kann. Der Preis für diese Vergebung - Integrieren zum Einen und Loslassen zum Anderen - ist gleichermaßen hoch und doch geringer als eine Fortsetzung der Krise.

In der brillanten Neuübersetzung der Orestie durch Kurt Steinmann von 2016 wird in einer sinnlich-präzisen Sprache die Drastik und Schönheit der antiken Verse auf beeindruckende Art neu sichtbar. Gustav Rueb nimmt diese Neu-Übersetzung zum Anlass in einer eigenen Fassung der "Orestie" die Frage nach Schuld und Gerechtigkeit ins Zentrum der Inszenierung zu stellen.

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Besetzung

Mitwirkende

Apollon
Katharina Hintzen
Elektra
Yana Robin la Baume
Kassandra
Jana Zöll
Klytaimestra
Karin Klein
Agamemnon
Thomas Meinhardt
Aigisthos
Simon Mazouri
Athene
Samuel Koch
Orestes
Mathias Znidarec
Iphigenie
Luisa Renz, Valentina Tepel
Chor
Mattea Cavic, Anabel Möbius, Katharina Susewind

Leitungsteam

Regie
Gustav Rueb
Bühne
Daniel Roskamp
Kostüm
Dorothee Joisten
Sounddesign
Heiko Schnurpel
Dramaturgie
Maximilian Löwenstein
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Mitwirkende

Leitungsteam

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