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Lyrische Szenen in drei Akten von Pjotr Iljitsch Tschaikowski | Libretto von Konstantin Schilowski nach Alexander Puschkin

3 Stunden, inkl. einer Pause

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Über das Stück

"Die Zukunft wird einst Recht mir geben. Die Liebe ist im Mädchenleben meist Täuschung, Spiel der Phantasie." (Schilowski nach Puschkin. Onegin)

Eugen Onegin ist ein Außenseiter. Um sich gegen die Langeweile und Banalität seiner Umgebung zu wehren, hat er eine Mauer aus Ironie und Zynismus um sich errichtet. Doch dadurch verliert er nicht nur seinen besten Freund, sondern auch seine große Liebe Tatjana. Jahre später treffen sich Tatjana und Onegin auf einem Ball wieder - sie an der Seite des Fürsten Gremin, er alleine und immer noch in sie verliebt.

Über "Eugen Onegin" schrieb Tschaikowski: "Ja, diese Oper hat keine Zukunft." Doch seit der Uraufführung 1879 in Moskau wurde das Gegenteil bewiesen: "Eugen Onegin" ist der große Wurf von Tschaikowski und die schönste, berührendste und meistgespielte russische Oper. Zwischen Verdi und Wagner, zwischen dramatischer und epischer Gestaltung öffnet sie bis heute eine faszinierende, eigenständige Ausdruckssphäre.

Eine Produktion des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Im Austausch wird die Produktion "Carmen" in der Regie von Sandra Leupold in Wiesbaden zu Gast sein.

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Besetzung

Mitwirkende

Philipp Klapproth, ein älterer Herr vom Land
Heinz Neumann
Ulrike Sprosser, Witwe seiner Schwester
Sabine Glock-Sy
Franziska, deren ältere Tochter
Elisa Glock
Ida, deren jüngere Tochter
Isabell Jost
Alfred Klapproth, der schüchterne Neffe
Ralf Jost
Ernst Kissling, sein Freund, ein moderner Maler
Dawid Kosc
Fritz Bernhardy, ein fanatischer Weltreisender
Ralf Hellriegel
Josephine Zillertal, eine Schriftstellerin
Petra Schlesinger
Gröber, Major a.D.
Helmut Schleeger
Herr Schöller, der Pensionsinhaber, früher Musikdirektor
Thomas Schüler
Amalie Pfeiffer, seine merkwürdige Frau
Marga Hargefeld
Friederike, beider Tochter
Sandra Russo
Eugen Rümpel, Theaternarr, Schöllers Mündel
Thomas Hechler
Hans, der Kellner
Daniel Seip
Pianist in der Pension Schöller
Joachim Enders
Schwerhöriger Gast auf der Soirée
Fokke Kappelhoff

Leitungsteam

Regie
Judith Kuhnert
Bühne
Gesine Kuhn
Kostüme
Veronika Sophia Bischoff
Dramaturgie
Dagmar Borrmann
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Leitungsteam

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