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Szenisches Konzert von K.A.U. und Wdowik

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Über das Stück

K.A.U. entwickeln gemeinsam mit der polnischen Regisseurin Małgorzata Wdowik in den nächsten zwei Jahren am Staatstheater Darmstadt die Film-Oper FIASKO, die 2018 Premiere feiern wird. In der Spielzeit 2016/17 inszenieren sie fünf FIASKO-Opernabende in Verbindung mit dem derzeitigen Darmstädter Opernrepertoire: zwei szenische Konzerte (Così fan tutte und Jenůfa), eine Chor-Installation (Faust) und zwei kurze Theaterstücke (Tosca und Tannhäuser). Der polnische Komponist Wojtek Blecharz übernimmt die Komposition der Opernabende und der abschließenden Oper FIASKO.

Im OPERNABEND 1/5 - zu COSÌ FAN TUTTE stellen K.A.U. & Wdowik in einem szenischen Konzert die fragilen Machtverhältnisse zwischen MusikerInnen und dem Publikum auf die Probe. Musikalische Grundlage bildet die Komposition: "Space, where I used to be" von Wojtek Blecharz. Dafür begeben sich MusikerInnen und Publikum in ein Setting, das ein hohes Maß an Vertrauen in die Situation verlangt.

Beim OPERNABEND 2/5 findet sich das Publikum zerrissen zwischen zwei Welten. Als Auftakt zu FAUST werden im Zwielicht der Winternacht die widerstreitenden Stimmen zweier Chöre inszeniert.

Der OPERNABEND 3/5 zu TOSCA inszeniert erneut die beeindruckendsten Sterbemomente von Schauspielerinnen undSchauspielern, Opernsängerinnen und Opernsängern. Welches Verhältnis zur Katastrophe entsteht durch deren Wiederholung auf der Bühne? Kann das Sterben im Theater erlernt werden? Die Platzzahl ist begrenzt!

Der FIASKO-Opernabend 4/5 zu JENUFA ist Videoinstallation und szenisches Konzert in der außergewöhnliche Akustik der St. Ludwig Kirche. Mit einer eigens entwickelten Komposition für diesen Ort bezieht sich Wojtek Blecharz auf die Technik Janáčeks, der bei der Entwicklung seiner Oper "Jenufa" ländlicheMusiktraditionen in den Opernraum brachte.

“Ich bin der Welt noch den Tannhäuser schuldig”, soll Richard Wagner kurz vor seinem Tod gesagt haben. Im FIASKO-Opernabend 5/5 zu TANNHÄUSER erkundet der Dirigent und Komponist Johannes Harneit in einer musikalischen Lecture den Ursprung und das utopische Potenzial dieser Aussage.

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Besetzung

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