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Tragödie von Friedrich Hebbel

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Über das Stück

"Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er." Hebräer 12,6

Friedrich Hebbel zeigt in seinem Erstling einen Lustmord als Seelendrama. Man kennt die Geschichte von der bildschönen Judith, die dem assyrischen General Holofernes den Kopf abschneidet, um ihre Heimatstadt zu retten. Die biblische Schauermär inspirierte Künstler von Caravaggio bis Klimt. Hebbel macht daraus ein Drama um die Macht des Begehrens und das Verlangen nach Gewalt. Er präsentiert uns eine Mixtur der Hölle: Vergewaltigung, Blut, Rausch und zerreißende Widersprüche. Am Ende tötet Judith Holofernes nicht, um ihre Mitbürger, sondern um ihre Ehre zu retten. Denn sie ist dem brutalen Barbaren heimlich verfallen. Trotzdem bittet sie nach vollbrachter Tat ihre Mitbürger darum, sie zu töten, sollte sie dem Ermordeten ein Kind gebären.

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Besetzung

Mitwirkende

Judith
Jessica Higgins
Holofernes
Daniel Scholz
Mirza
Anabel Möbius
Achior
Christian Klischat
Gesandter, Der Älteste
Hubert Schlemmer
Ephraim, Assad, Krieger
Béla Milan Uhrlau
Samaja, Hauptmann
Mathias Znidarec

Leitungsteam

Inszenierung
Alexander Nerlich
Bühne
Flurin Borg Madsen
Kostüme
Žana Bošnjak
Musik
Malte Preuß
Dramaturgie
Maximilian Löwenstein
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Mitwirkende

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