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Tragödie von Friedrich Hebbel

ca. 2 Stunden, ohne Pause

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Über das Stück

Der assyrische Feldherr Holofernes siegt und siegt und siegt. Nun schickt er sich an die ebräische Stadt Bethulien zu erobern. Er läßt alle Wasserleitungen der Stadt kappen. In der verdurstenden Stadt macht sich Panik breit, aber die junge Witwe Judith interessiert sich wenig für andere Menschen. Sie sucht nur eines: einen ebenbürtigen Gegner. Judith bietet sich als Retterin an. Sie will den Unbesiegbaren erschlagen und geht in Holofernes Feldlager. Damit rasen zwei verzweifelte Kometen aufeinander. Judith und Holofernes suchen sich selbst im Anderen und finden Abgründe. "Gib mir deine Hand und erzähle mir von deinem Haß!" sagt Holofernes kurz bevor er Judith in Armen halten darf.

Friedrich Hebbel lässt Liebe und Hass als größtmögliche Lebenskräfte durch das Stück toben - ganz im Gegensatz zu Leitsätzen beschwichtigender Vermittlung. Die Faszination dieser Polarität wird ebenso sichtbar wie auch die damit verbundenen Kollateralschäden im Schicksal aller anderen Figuren.

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Besetzung

Mitwirkende

Judith
Jessica Higgins
Holofernes
Daniel Scholz
Mirza, Daniel
Anabel Möbius
Achior
Christian Klischat
Gesandter, Der Älteste
Hubert Schlemmer
Ephraim, Assad, Krieger
Béla Milan Uhrlau
Samaja, Hauptmann
Mathias Znidarec

Leitungsteam

Inszenierung
Alexander Nerlich
Bühne
Flurin Borg Madsen
Kostüme
Žana Bošnjak
Musik
Malte Preuß
Dramaturgie
Maximilian Löwenstein
Choreografie
Jasmin Hauck, Cecilia Wretemark
Einstudierung Puppenspiel
Dorothee Metz, Vanessa Valk
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Mitwirkende

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