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Dionysien | Uraufführung | Eine Koproduktion mit der Datterologischen Gesellschaft

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  • Im Rahmen des Datterich Festivals 2015

Über das Stück

Im Herzen von Darmstadt - was öffentliche Verschuldungbetrifft, das Griechenland unter Deutschlands Kommunen - errichtet Regisseur Michael v. zur Mühlen einen Tempel, eine archaisch-utopische Kultstätte, um der Kunst, dem Kritischen Denken und dem Rausch zu huldigen. Würde und Schönheit statt Demut und Blödheit! lautet die Losung dieser rituellen Reinigung für alle Neugierigen und Ängstlichen, (Un)Zufriedenen und Sparsamen, die ausgehend von David Graebers Buch "Schulden" nach mehr fragt als nach überzogenen Dispokrediten: nach dem Kapitalismus als Ganzem und vor allem danach, was eigentlich falsch läuft (mit uns), dass wir uns so schuldbewusst und verkniffen unterwerfen. Denn wenn wir nicht aufhören, uns vor unseren Gläubigern zu rechtfertigen, haben wir überhaupt verloren. Die Zeit ist reif, wir müssen uns wieder vielmehr leisten!

Angelehnt an die städtischen Dionysien im antiken Griechenland, in denen Fest, Ritual, Theater und Volksversammlung zusammenflossen, gibt sich ein Ensemble aus SpielerInnen des Staastheaters Darmstadt und Gästen lustvoll verschwenderisch der großen Form hin: Ein Kunst-Marathon in zwölf eigenständigen Teilen an neun Tagen, verbunden durch das Prinzip der Reihe und der Suche nach einer universellen Ökonomie jenseits der Schuld und nach möglichen Zukünften. Eine Sonne, die im Entstehen verglüht.

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Besetzung

Mitwirkende

Jeanne Devos
Katharina Hintzen
Julius Bornmann
Jana Zöll
Nicolas Fethi Türksever
Samuel Koch
Gabriele Drechsel
Karin Klein
Yana Robin la Baume
Stefan Schuster
Julian Blaue
Susanne Bredehöft
Margarita Tsomou
stefanpaul

Leitungsteam

Inszenierung
Michael von zur Mühlen
Ausstattung
Christoph Ernst
Dramaturgie
Marcel Bugiel , Stawrula Panagiotaki
Musik
stefanpaul
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Mitwirkende

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