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Über das Stück

Lera Auerbach „Ikarus“
Pjotr lljitsch Tschaikowski Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Sergej Prokofjew Sinfonie Nr. 6 es-Moll op. 111

Lera Auerbach lebte schon als Kind lieber intensiv mit den griechischen Mythen als mit den roten Fahnen der „Sowjetunion. Von Ikarus war sie von Anfang an fasziniert. Sein Schicksal zeigt, wie gefährlich der Griff nach der Sonne sein kann. Aber ohne Flügel kein Flug, ohne Risiko kein Erfolg. Auch wenn, wie Lera Auerbach meint, unser Leben nicht zuletzt von der Schwerkraft bestimmt wird, haben gerade Künstler immer wieder zu Höhenflügen angesetzt. „In solchem Gemütszustand verliert das Schaffen gänzlich das Gepräge der Arbeit“, schrieb Peter Tschaikowsky euphorisch seiner Gönnerin Nadeshda von Meck. Prokofjews „Sechste Sinfonie“, als opus 111 dem Andenken Beethovens gewidmet, wurde zunächst bejubelt. Nach der Aufführung in Moskau änderte sich die offizielle Meinung, so dass die Sinfonie aus den sowjetischen Konzertprogrammen verschwand. Wie viele andere Komponisten wurde Prokofjew Opfer der kulturellen Reglementierung im Sowjetstaat

Termine & Tickets

April 2020

Besetzung

Mitwirkende


Violine
Marc Bouchkov
Mit
Staatsorchester Darmstadt

Leitungsteam


Musikalische Leitung
Mei-Ann Chen