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Der Krug ist zerbrochen. Das ist sicher. Alles weitere wird vor Gericht in Frage gestellt.

Vor Gericht steht Marthe Rull, die Ruprecht, den Verlobten ihrer Tochter Eve, beschuldigt den Krug bei einem nächtlichen Besuch in Eves Zimmer zerbrochen zu haben. Ruprecht beschuldigt jedoch einen Unbekannten, der sich Zutritt zum Haus verschafft und den Krug bei seiner Flucht vor Ruprecht durchs Fenster zerstört hatte. Eve selbst schweigt zunächst eingeschüchtert zu den Geschehnissen der Nacht. Und auf der Richterbank? Dort sitzt Richter Adam, der einige verbundene Verletzungen vorzuweisen hat – er stürzte zuhause. Zumindest ist das seine Behauptung.

Tatsächlich war er es, der am Abend zuvor die junge Eve mit Lügen über einen drohenden Einzug ihres Verlobten ins Militär unter Druck setzte. Adam bedrängt sie und stellt in Aussicht, sie könne ihren Geliebten vor diesem Schicksal bewahren wenn… Als der scheinbar betrogene Ruprecht unerwartet die verschlossene Tür aufbricht, flieht der Richter und verletzt sich.

Nun macht Adam in aller Öffentlichkeit sich selbst den Prozess. Mal mit Drohungen, mal mit Schmeicheleien versucht er seine Täterschaft zu verschleiern und den Verdacht auf andere zu lenken. Doch seine blühende Fantasie kommt gegen die Wahrheit nicht an. Dieses Gerichtsdrama von Heinrich von Kleist wird vor allem durch die Dreistigkeit, mit der hier von den Mächtigen gelogen wird, um ihre Macht zu erhalten, zur Komödie und schlägt so den Bogen ins Heute. Die Wahrheit zählt nicht im geringsten. Stattdessen wird sogar in Frage gestellt, wer wirklich das Opfer ist. Mit schamlosen Mitteln kämpft das Patriarchat um das, was ihm vermeintlich zusteht – egal, was dabei zu Bruch geht.


Wir bieten Schulvorstellungen vormittags unter der Woche an. Bitte wenden Sie sich für Tickets und Termine an die Vorverkaufskasse.

vorverkauf@staatstheater-darmstadt.de oder unter 06151 2811 600


Die abgebildeten Personen auf dem Cover sind künstlich generiert. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind satirisch gemeint und dienen der künstlerischen Auseinandersetzung im Rahmen des Theaterprogramms. Es handelt sich nicht um eine tatsächliche Darstellung oder Aussage der gezeigten Person. Die Motive wurden mit Hilfe von KI-Bildgeneratoren erstellt.

Termine

  • Februar 2026

      • Premiere

        Der zerbrochne Krug

        Kleines Haus
        Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist / ab 14 Jahren
  • März 2026

      • Schulvorstellung

        Der zerbrochne Krug

        Kleines Haus
        Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist / ab 14 Jahren
        11,00 € bis 53,00 €
        Tickets
      • Der zerbrochne Krug

        Kleines Haus
        Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist / ab 14 Jahren
        12,00 € bis 59,00 €
        Tickets
      • Der zerbrochne Krug

        Kleines Haus
        Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist / ab 14 Jahren
        12,00 € bis 59,00 €
        Tickets
      • Schulvorstellung

        Der zerbrochne Krug

        Kleines Haus
        Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist / ab 14 Jahren
        Entfällt
  • April 2026

      • Der zerbrochne Krug

        Kleines Haus
        Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist / ab 14 Jahren
        12,00 € bis 59,00 €
        Tickets
      • Der zerbrochne Krug

        Kleines Haus
        Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist / ab 14 Jahren
        12,00 € bis 59,00 €
        Tickets
      • Der zerbrochne Krug

        Kleines Haus
        Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist / ab 14 Jahren
        11,00 € bis 53,00 €
        Resttickets
  • Mai 2026

      • Der zerbrochne Krug

        Kleines Haus
        Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist / ab 14 Jahren
        12,00 € bis 59,00 €
        Tickets
      • Der zerbrochne Krug

        Kleines Haus
        Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist / ab 14 Jahren
        12,00 € bis 59,00 €
        Tickets
  • Juni 2026

      • Schulvorstellung

        Der zerbrochne Krug

        Kleines Haus
        Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist / ab 14 Jahren
        11,00 € bis 53,00 €
        Tickets

Besetzung


Ruprecht Tümpel
Lamis Ammar
Gerichtsrat Walter
Dorfrichter Adam
Marthe Rull, Frau Brigitte
Schreiber Licht
Mit
Statisterie des Staatstheaters Darmstadt

Regie
Theresa Thomasberger
Bühne
Mirjam Schaal
Kostüme
Sina Manthey
Musik
Oskar Mayböck
Dramaturgie