Informationen

Ephraim Cabot sieht sich selbst als Erschaffer eines Lebenswerks, einer Farm in Neuengland, die er in mühevoller Arbeit aufgebaut hat. Er führt seine Söhne mit harter Hand, in der Überzeugung, dass Disziplin das Fundament des Erfolgs ist. Doch statt ihnen das Vermächtnis zu überlassen, bringt er die junge und charismatische Abbie als seine neue Ehefrau in ihre Mitte. Für die älteren Brüder, die der Aussicht auf ein Erbe den Rücken kehren, liegt das gelobte Land in Kalifornien.

Für Eben, den jüngsten Sohn, beginnt ein intensiver innerer Konflikt. In Abbie sieht er sowohl eine Rivalin als auch eine unwiderstehliche Verbündete. Sie verfolgt eigene Ansprüche auf die Farm, und Eben sieht sich gezwungen, sein Erbe mit aller Kraft zu verteidigen. Die aufkeimenden Spannungen und Anziehungskräfte zwischen den Gleichaltrigen führen dazu, dass der Sohn zunehmend in einen intensiven Konkurrenzkampf mit seinem Vater tritt, der entschlossen ist, seine Kontrolle bis in den Tod hinein zu wahren. Leidenschaft und Konflikt verbinden sich zu einer explosiven Mischung, die das Geschehen eskalieren lässt.
In „Desire“ (dt. Gier, Begierde, Verlangen), das 1924 in New York Premiere hatte, deckt Nobelpreisträger Eugene O’Neill die dunklen Seiten des Individualismus und des amerikanischen Traums auf. Die Figuren kämpfen erbittert um Macht und Besitz, während unterdrückte Begierden und mangelnde Empathie sie immer weiter voneinander entfernen.

Wir weisen Sie darauf hin, dass es für diese Produktion eine Triggerwarnung gibt, die Sie hier nachlesen können. 


Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag GmbH. Frankfurt am Main

Galerie

Termine

  • Februar 2026

      • Zum letzten Mal

        Desire: Gier unter Ulmen

        Kammerspiele
        ca. 1 Stunde 10 Minuten
        Schauspiel von Eugene O'Neill / Deutsch von Alexander F. Hoffmann und Hannelene Limpach / ab 14 Jahren
        12,00 € bis 25,00 €
        Tickets

Besetzung


Eben
Cabot
Simeon
Abbie
Peter
Line Dance Gruppe
Line Dance Gruppe
Mit
Statisterie des Staatstheaters Darmstadt
Geister Mutter
Ingeborg Blessing
Gundy Papadopulos

Regie & Kostüm
Gordon Kämmerer
Bühne
Sounddesign
Max Thommes
Dramaturgie
Marlon Tarnow