Pressestimmen

  • Der pure Ohrgasmus
    opern.news
  • Monteverdi in Darmstadt: Erotik trifft Oper
    Darmstädter Echo
  • Es gibt ein Zauberbett als ungewöhnliche Auftritts- und Abgangsmöglichkeit. Es gibt Spiegel- und drehbare Bilderwände (...) Später steigt ein antiker (Nero-)Kopf auf, der zum apotheotischen Finale des neuen Paars zum Weltkugelpodest wird.
    Frankfurter Rundschau
  • Die angenehm klingende, bewegliche, klug dosierte Stimme von Ofeliya Pogosyan bringt ihr (Poppea) zusätzliche Sympathiepunkte ein. Anders als der leicht irre Despot Nero ist sie eine rationale Haushälterin der Gefühle. Benjamin Lyko stattet den Kaiser mit seinem fein differenzierten, kraftvollen Countertenor aus (...)
    Darmstädter Echo
  • Diese Darmstädter «Poppea» hat das Zeug zu einem handfesten Monteverdi-Hype, sie ist einfach nur wundervoll.
    opern.news
  • Am Staatstheater Darmstadt verbindet Regisseur Karsten Wiegand in seiner kammermusikalischen Inszenierung von „Die Krönung der Poppea“ die Intimität einer im Schlafgemach geplanten fürstlichen Intrige mit der frivolen Banalität einer karnevalesken Buffa-Oper.
    concerti.de
  • Nicht weniger als Poppea oder Nero leisten (...) auch die Mitglieder des Staatsorchesters Darmstadt Verführungsarbeit, auf die sich das Publikum gerne einlässt (...)
    Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Trailer zu "Die Krönung der Poppea"

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Informationen

„In Poppäa, die Gemahlin Othos, verliebt, schickte Nero diesen unter dem Vorwand einer diplomatischen Mission nach Lusitania, so dass er sich ungestört mit ihr vergnügen konnte. So steht es bei Tacitus. Doch wir erzählen die Geschichte hier anders: Otho ist untröstlich, weil ihm seine Poppäa entzogen ist. Octavia, Neros Gemahlin, fordert ihn auf, Poppäa zu töten; er verspricht dies zu tun, doch fehlt ihm der Mut zur Tat. So zieht er die Kleider von Drusilla, die wiederum ihn liebt, an. Derart verkleidet, dringt er in Poppäas Garten ein. Amor greift ein und verhindert den Mord. Entgegen der Ratschläge Senecas verstößt Nero Octavia und nimmt Poppäa zur Frau. Seneca stirbt, und Octavia wird aus Rom verbannt.“

So beschreibt Textdichter Giovanni Francesco Busenello selbst mit einer gehörigen Portion Ironie den Inhalt seines Opernlibrettos für den hochbetagten, berühmten Komponisten Claudio Monteverdi anlässlich der venezianische Karnevalssaison 1642/43 und ihre Bezüge zur Wirklichkeit des römischen Kaiserhofs im Jahre 62 n. Chr. Denn das Wichtigste benennt er nicht: die betörende Verführungskraft seiner Titelfigur, Kern der dramatischen wie musikalischen Handlung. Sie lässt eine karnevaleske „verkehrte“ Welt entstehen, in der Gut und Böse ununterscheidbar werden, in der eine Frau ihre machiavellistischen Aufstiegsambitionen ebenso spielerisch wie gnadenlos verwirklicht, in der ehrbare Frauen und Philosophen hilflos und Männer auf ihre sexuellen Begierden reduziert sind. Auch wir im Publikum können uns ihrer raffinierten Rhetorik kaum entziehen, denn was Monteverdi komponiert, ist ein Fest unmittelbarer erotischer Gegenwart: musikalischer Sex. Das Ergebnis ist großes Welttheater, wie wir es sonst nur von Shakespeare kennen.

Karsten Wiegands Inszenierung für Darmstadt spielt mit der historischen Distanz zwischen Neros Antike, Monteverdis 17. Jahrhundert und unserer Gegenwart. Die realen historischen Persönlichkeiten, die unsere Vorstellung von despotischer Herrschaft, Hedonismus und mangelndem Verantwortungsbewusstsein seit der Antike entscheidend prägen, erscheinen in ihr als unsere Zeitgenossen; wir werden Teil ihrer Welt aus Machtfragen und erotischem Begehren.

Wir weisen Sie darauf hin, dass es für diese Produktion eine Triggerwarnung gibt, die Sie hier nachlesen können. 


Drama, Baby! - Folge 31

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Die abgebildeten Personen auf dem Cover sind künstlich generiert. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind satirisch gemeint und dienen der künstlerischen Auseinandersetzung im Rahmen des Theaterprogramms. Es handelt sich nicht um eine tatsächliche Darstellung oder Aussage der gezeigten Person. Die Motive wurden mit Hilfe von KI-Bildgeneratoren erstellt.

Galerie

Termine

  • Mai 2026

      • Die Krönung der Poppea (L'incoronazione di Poppea)

        Kleines Haus
        Oper in drei Akten von Claudio Monteverdi / Libretto von Giovanni Francesco Busenello / / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / ab 16 Jahren
  • Juni 2026

      • Die Krönung der Poppea (L'incoronazione di Poppea)

        Kleines Haus
        Oper in drei Akten von Claudio Monteverdi / Libretto von Giovanni Francesco Busenello / / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / ab 16 Jahren
        12,00 € bis 59,00 €
        Tickets
        • Zum letzten Mal
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        Die Krönung der Poppea (L'incoronazione di Poppea)

        Kleines Haus
        Oper in drei Akten von Claudio Monteverdi / Libretto von Giovanni Francesco Busenello / / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / ab 16 Jahren
        12,00 € bis 59,00 €
        Resttickets

Besetzung


La Fortuna (das Schicksal) / Poppea, Geliebte Kaiser Neros und Gattin Ottones
Ofeliya Pogosyan
Karola Sophia Schmid
La Virtù (Virtus, die Tugend) / Ottavia, regierende römische Kaiserin / Drusilla, in Ottone verliebte Hofdame
Amore (Cupido, die sinnliche Liebe) / Nerone, Römischer Kaiser
Ottone, ein hochadeliger Höfling
Rafał Tomkiewicz
Erster Soldat aus Neros Leibwache
David Pichlmaier
Christopher Willoughby
Zweiter Soldat aus Neros Leibwache und Dichter Lucano, ein Neffe Senecas
Marco Mondragón
Christopher Willoughby
Arnalta, Poppeas Amme / Nutrice, Ottavias Amme / Alter Amor (Damigella)
Matthew Peña
Seneca, Philosoph und Neros Erzieher
Zaza Gagua
Johannes Seokhoon Moon
Valletto, Page der Kaiserin
Dora Pavlikova
Karola Sophia Schmid
Mit
Staatsorchester Darmstadt
Statisterie des Staatstheaters Darmstadt

Musikalische Leitung
Regie & Bühne
Kostüm
Alfred Mayerhofer
Dramaturgie