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Eine Einladung - Ein Projekt von Christoph Frick, Lothar Kittstein, dem Ensemble und 161.998 Darmstädter*innen

Über das Stück

Das Schauspiel des Staatstheaters Darmstadt reagiert auf die aktuelle Pandemiesituation und gibt mit einem neuen Spielort für das Projekt "Jetzt!" der Stadtgesellschaft die Möglichkeit in einen künstlerischen Austausch zur aktuellen, fordernden Situation zu kommen.

Für das Projekt wurden ein dreiviertel Jahr lang mit Darmstädterinnen und Darmstädtern Interviews geführt, um ein genaues Bild des aktuellen Lebens der Menschen in dieser Stadt zu erhalten. Diese Interviews wurden vom Regisseur Christoph Frick und vom Autor Lothar Kittstein literarisch bearbeitet und durch Recherchen zur Stadtgeschichte erweitert. Wir haben nach dem gesucht, was Darmstadt besonders und zugleich exemplarisch macht.

Nun hat sich die Gegenwart so sehr verändert, dass die Theater aktuell nicht mehr spielen können und die Frage nach dem Morgen schwerer denn je zu beantworten ist. Was jetzt gerade passiert, ist für die meisten Menschen aktuell schon unheimlich neu und sehr herausfordernd. Darum haben wir die Produktion umbenannt und schreiben alle Texte neu. Dazu suchen wir den direkten Austausch mit der Stadt – jetzt!

Die Produktion wird für den Probenzeitraum voraussichtlich in ein leeres Ladenlokal in der Darmstädter Innenstadt einziehen, um dort ihr Basislager aufzuschlagen. Es wird damit eine besondere Kontaktstelle für Input und Output geben für diese besondere Zeit, um mit den Menschen, die vorbeikommen, in Kontakt zu treten. Sicher hinter einer Glasscheibe, aber verbunden z.B. über Spiegelschrift, Briefe, die in einen Briefkasten eingeworfen werden, Fotos, die auf der Stückhomepage hochgeladen werden oder Texte, die vom Stückautor live bearbeitet werden können. Die Formate der verschiedenen Arbeiten werden auch auf dem Pixel Grid im Foyer des Staatstheaters ausgespielt - immer wieder unter dem spielerischen Motto "Wir vergrößern alles".

Das Projekt wird damit künstlerisch-kreativ dem verordneten und gebotenen Mangel an Kontakt respektieren und alternative Möglichkeiten von Resonanz und gemeinsamen Erfahrungen der Stadtgesellschaft erkunden. Dabei wird während der Probenzeit immer etwas zu sehen sein. Videos, Performances, Szenen oder vielleicht auch ein digitales Lagerfeuer im Schaufenster. "Jetzt!" will da sein, neugierig sein, Angebote machen, Angebote annehmen und auch vielleicht ein Anti-Depressivum sein.
 

Sicherheitsmaßnahmen

  • Die Produktion passt sich grundsätzlich immer der aktuellen Pandemielage an. Wenn wir nicht im Schaufenster spielen können oder sollen, dann spielt sie im Video, auf dem Pixel Grid oder auf der Homepage.
  • Bei allen Veranstaltungen hinter der Schaufensterscheibe fungiert eine Person als Sicherheitsbeauftragte/r und weist die Schaulustigen umgehend darauf hin, wenn die Abstände nicht eingehalten werden.

Termine & Tickets

Keine bevorstehenden Termine.

Besetzung