Pressestimmen

  • Welch eine Entdeckung! Diese Musik spricht unmittelbar zum Publikum, sie ist sinnlich, wuchtig und differenziert zugleich (...)
    Darmstädter Echo
  • Das hat etwas Existenzielles und sehr Berührendes (...)
    Deutschlandfunk
  • Bravourös (...) Daniel Cohen hat diesen riesigen Orchesterapparat (...) wunderbar präzise zusammengehalten. Musikalisch erste Sahne.
    hr2 Frühkritik
  • Auf jeden Fall war die Entdeckung für die Theaterbühne eine große Leistung von GMD Daniel Cohen, der die Musik hörbar gemacht hat (...)
    Die Deutsche Bühne
  • Grandios die Realisierung durch den Opernchor des Staatstheaters. Auf höchstem Niveau auch das Geschehen im Orchestergraben, wo Cohen beiden Partituren alles gab.
    Frankfurter Rundschau
  • (...) Regisseur Kerem Hillel (...) zeigt eine zerstörte Patchworkfamilie, in der die biblische Urgeschichte nicht museal erstarrt, sondern plötzlich ganz gegenwärtig wird, nervös, verletzt, unangenehm nah.
    klassik.com
  • Daniel Cohen und das Hessische Staatsorchester Darmstadt bringen „ihren“ Felix Weingartner ganz groß heraus. Wie auch die fünf Sänger:innen alles geben.
    kulturfreak.de
  • Gerade in der Kombination mit Lili Boulangers Psalmenvertonung ist die Weingartner-Wiederentdeckung einen Besuch wert.
    opern.news

Informationen

Im Opernhaus Darmstadt findet 1914 eine Uraufführung statt: „Kain und Abel“. Die neue Oper stammt von Felix Weingartner (1863-1942), einer der bekanntesten Dirigenten und Komponisten seiner Zeit. Das jugendstilhafte Libretto stammt von Weingartner selbst. Der in der Tradition der Wagnerschen Musikdramas stehende Einakter mit seinen hochdramatischen Gesangspartien ist üppig instrumentiert und gleichzeitig ein Kammerspiel um das finale Drama des biblischen Brudermordes. Bis heute ist Weingartners Oper eine Rarität: Es ist die erste Aufführung seit der Uraufführung im Jahr 1914.

Im selben Jahr, das gleichzeitig den Ausbruch des Ersten Weltkrieges markiert, begann auch die zwanzigjährige Lili Boulanger (1893-1918) mit der Vertonung des Psalm 130. „De profundis“ – „aus der Tiefe“ kommt diese existenzielle, großangelegte Komposition für Chor, Orchester und Alt- sowie Tenorsolo. Boulanger gilt als musikalisches Ausnahmetalent, gewinnt als erste Frau überhaupt den renommierten Prix de Rome, doch ihr fragiler Gesundheitszustand verschlechtert sich rapide. Der Psalm, den die schwerkranke junge Frau ihrem früh verstorbenen Vater widmet, gilt als ein sehr persönliches, eindringliches Werk und beweist gleichzeitig Boulangers kompositorische und spirituelle Reife. Sie stirbt zwei Jahre nach der Fertigstellung mit nur 24 Jahren.


PUBLICATION — Daniel Cohen (19,12 MB, pdf)


Drama, Baby - Folge 30

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Im Interesse der Nachhaltigkeit versuchen wir am Staatstheater Darmstadt Teile von Bühnenbildern und Kostümen vergangener Produktionen weiter zu verwenden. Die Chorkostüme für den Psalm stammen aus der Produktion "Hoffmanns Erzählungen", Kostüme Britta Leonhardt.


Die abgebildeten Personen auf dem Cover sind künstlich generiert. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind satirisch gemeint und dienen der künstlerischen Auseinandersetzung im Rahmen des Theaterprogramms. Es handelt sich nicht um eine tatsächliche Darstellung oder Aussage der gezeigten Person. Die Motive wurden mit Hilfe von KI-Bildgeneratoren erstellt.

Galerie

Termine

Keine bevorstehenden Termine.

Besetzung


Eva
Ada
Adam
Joel Allison
Kain
Abel
Tenor Solo
Sopran Solo
Juhyeon Jo
Shuang Zhang
Mit
Der Extra-Chor des Staatstheaters Darmstadt
Opernchor des Staatstheaters Darmstadt
Staatsorchester Darmstadt
Statisterie des Staatstheaters Darmstadt

Musikalische Leitung
Regie
Bühne
Sarah Wolters
Kostüm
Juliane Längin
Video
Dramaturgie
Einstudierung Chor
Guillaume Fauchère