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Über das Stück

Zweiteiliger Gastspielabend

TAIL LANGUAGE | Art Project Bora

Für "Tail Language" nutzen die Choreografin Kim Bora und ihre TänzerInnen die Bewegungssprache von Katzen und orientalische Fabelwesen, um hypokritische Kulturalismusdebatten und Logikfehler des menschlichen Sprachvermögens zu demaskieren. Eine überraschende, originelle und präzis minimalistische Tanzsprache, die ihre Protagonistinnen fast vollständig gefangen zu halten scheint und dem Publikum aufzeigt, dass Bewegung sehr viel klarer und basaler ist als Text und Sprache es je sein könnte.

Bora Kim zählt zu den jüngeren ChoreografInnen Koreas, die mit ihren Arbeiten bereits seit mehreren Jahren internationale Beachtung finden. Tradierte Muster zwischenmenschlichen Verhaltens und ritualisierte Gesten und Symbole sind wiederkehrende Themen ihrer Arbeiten. Einfühlsam, formal stilisiert, mit Ironie und zugleich geheimnisvoll bis düster beschreibt sie die fragile Positionierung des weiblichen Körpers als Subjekt und die Einsamkeiten und Verletzlichkeit des Individuums in einer Welt zwischen moderner Entfremdung und entleerten Traditionen. Choreografie, Soundgestaltung, Lichtdramaturgie, Bühnen- und Kostümdesign schaffen dabei spannungsgeladene, atmosphärisch dichte Landschaften vielschichtiger Bedeutungsebenen.

Choreografie Bora Kim
Tänzer*innen Heeeun Jeong, Sori Baik, Junhwan Her (Gasttänzer), Jiyeon Yang, Hyeji Lee, Juryung Jung, Insook Choi und Sangmi Park
Lichtdesign Seungho Lee
Musik Jaeduk Kim
Kostüme Insook Choi
Produzentin Mijin Lee
Produktion Art Project BORA

ONCE UPON A TIME | Goblin Party

"Once Upon a Time" beginnt mit der Frage danach, wie man Tradition im Heute fortführen kann. Wir erzählen unsere Geschichte, wir schmücken sie aus als wären wir unsere eigenen Großmütter. Wenn dem Publikum spannende, zeitgemäße Geschichten in koreanischer Tracht und mit traditionellen Instrumenten erzählt werden würden, würde es diese Insignien der Tradition anders betrachten? Das Ensemble Goblin Party will diese neue Perspektive, eine Neuinterpretation der Tradition schaffen, anregen, Bekanntes neu zu betrachten – und einem Publikum ohne Vorwissen in koreanischer Kultur die Neugierde schenken, koreanische Tradition als spannend zu erleben.

Regie Kyung min JI
Koproduzent*in Kyung gu LEE, Jin ho LIM
Tänzer*innen Kyung min JI, Kyung gu LEE, Jongyoon LEE
Lichtdesign Seung ho LEE
Musik Remi Klemensiewicz
Musikalischer Direktor Seunggi KIM
Kostüme Jaeyoung YANG
Produzent Jin woo KIM

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Termine & Tickets

Februar 2019

Medien